Autor Thema: NAET für Kleinkind - in die Therapie reingestolpert  (Gelesen 7484 mal)

Offline rebecca

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Hallo Ihr,

ich habe mich neu hier angemeldet & nun schon 5 mal versucht, einen Beitrag zu schreiben - und jedes mal, kurz bevor ich fertig war, war der ganze Text weg  :-(( Vielleicht mag das Forum ja keine Beiträge aus Deutschland.

Versuche es nun ein letztes mal, vielleicht klappt es ja jetzt:

Meine Tochter, knapp 2, hat ND & Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wir sind durch Zufall bei NAET gelandet durch eine HP, die mir empfohlen wurde.

Erst beim 3. Termin bekam ich ein NAET-Handbuch und konnte mich über die Methode informieren.

Inzwischen hatten wir 8 Termine und keine Besserung. Aber mit jedem Termin steigt die Zahl der Lebensmittel, die die Kleine meiden soll. Weiß inzwischen kaum noch, was ich einkaufen oder kochen soll.

Selbst Lebensmittel, die sie immer essen konnte, ohne dass ich eine Reaktion bemerkt habe, sind nun verboten, z. B. Milchprodukte, Eier, Getreide (besonders Weizen), Zucker, Senf, diverse Früchte - und bei jedem Termin werden es mehr.

Da mein Mann & ich der Kleinen ja nichts "voressen" wollen, was sie selbst nicht haben darf, ist unser Speiseplan inwzischen extrem einseitig. Aufs Brot gibt's nur noch Wurst, da unsere Tochter keinen Käse & keine Marmelade essen darf, und wenn ich koche, gibt's meistens Würstchen oder weiches Fleisch..... Vermisse all die leckeren (gesunden) Sachen, die ich nicht mehr kochen darf, und meine Tochter tut mir so leid, weil sie in ihrem ganzen Leben noch nie ein Eis oder ein Stück Schokolade gegessn hat. - Klar, das ist auch nicht so gesund, aber wenn im Sommer in der Stadt alle Eis essen, würde ich ihr halt auch gerne eines anbieten.

Bin ein wenig verzweifelt & nicht sicher, ob ich mit NAET angefangen hätte, wenn ich vorher gewusst hätte, was das für die Kleine bedeutet. Und die zusätzlichen Einschränkungen in der 25 h Karenz sind für ein Kleinkind von knapp 2 echt heftig. Beim  Getreide-Mix konnte sie keine Kohlenhydrate essen & hatte den ganzen Tag Hunger. Und ihre geliebte Hafermilch, die sie morgens & abends trinkt, war auch tabu.

Hinzu kommt, dass die Therapeutin für jede Stunde 120.- Euro berechnet, das finde ich ziemlich happig
Die Kleine meinte beim letzten mal, sie wolle da nicht mehr hingehen, weil sie danach immer ihre Milch nicht mehr trinken dürfe, und das, was sie gewohnt ist, darf sie meist auch nicht essen.

Bin mir gar nicht so sicher, ob die Therapie das Richtige für uns ist. Vielleicht wäre es besser gewesen zu warten, bis sie etwas älter ist & versteht, worauf sie verzichten muss und warum.

Eure positiven NAET-Erfahrungen hingegen machen mir Hoffnung, dass es bei uns auch anschlägt und die Kleine bald wieder mehr essen darf.

Viele Grüße von
Rebecca


Offline sandra

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Antw:NAET für Kleinkind - in die Therapie reingestolpert
« Antwort #1 am: Juli 12, 2013, 07:41 »
das klingt jetzt für mich komisch...wird da jedes mal ausgetestet, was die kleine essen darf und was nicht?

bei mir war es so: ich habe eine allergen-gruppe behandelt und danach die 25h karenzzeit eingehalten...in der hab ich das zeug dann nicht angerührt. aber danach hab ich alles essen dürfen, was ich wollte...da gabs von seiten meiner therapeutin keine einschränkungen. das wundert mich jetzt bei dir  :o

ja mti so einem kleinen kind ist es echt schwer...aber wenn die therapie erfolgreich ist, während sie so jung ist, dann kann sie dann im kindergarten und in der schule wenigstens wieder alles essen. ich glaub das ist dann noch schlimmer, wenn man mitschüler usw. hat, die alles essen können und man muss dem eigenen kind das quasi "verbieten".

den stundensatz find ich auch ziemlich happig...ich hab für jede behandlung 45,- bezahlt...egal wie lang ich war. hatte auch mal behandlungen von über einer stunde! und meine therapeutin hat dazu noch ernährungsberatung gemacht und wir haben auch öfters getaped oder bachblüten oder schüsslersalze ausgetestet...das halt um 5,- aufpreis aber find ich nicht so schlimm!

berichte doch bitte weiter von deinen erfahrungen!

ich wünsch dir und deiner kleinen allllllles gute  :loool:

Offline rebecca

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Antw:NAET für Kleinkind - in die Therapie reingestolpert
« Antwort #2 am: Juli 12, 2013, 08:57 »
Meine Therapeutin behandelt nur, worauf die Kleine testet. Manchmal haben wir einen Test-Termin, da testet sie dann einiges durch & legt fest, was als nächstes behandelt wird. Wir hatten jetzt 8 Termine, und was dabei an Verboten raus gekommen ist, habe ich ja schon geschrieben.

Als nächstes behandelt sie die Mineralien, und danach testet sie weiter. Bei jedem Testen ergeben sich neue (zusätzliche) Dinge, die dann gemieden & behandelt werden müssen.

Die grundlegenden Dinge, auf die meine Tochter reagiert, müssen weiterhin gemieden werden. Die Einschränkungen sind natürlich nicht so groß wie in der Karenzzeit, aber für so ein Kleinkind doch erheblich.

Deshalb bin ich ja so verzweifelt  :-(( Ich weiß bald gar nicht mehr, was ich ihr noch geben soll, und mit jedem Test-Termin wird die Liste der Verbote länger.

Habe mal gefragt, wann wir anfangen können, die behandelten Sachen wieder einzuführen, und da sagte sie, das würde noch eine Weile dauern.

Zuerst müssen alle Basics durchgetestet sein & danach würde sie dann die einzelnen Stoffe angehen. Und dann könnten wir langsam beginnen, mal zu schauen, ob sie das eine oder andere wieder essen kann.

Ja, Bachblüten, Ausleitungen usw. haben wir auch schon getestet, aber alles nach dem 120.-Euro-Stundensatz. Da hat man ruckzuck eine riesen Rechnung an der Backe.... Aber was tut man nicht alles fürs Kind...

Offline sandra

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Antw:NAET für Kleinkind - in die Therapie reingestolpert
« Antwort #3 am: Juli 15, 2013, 06:12 »
Oje...die arme Kleine!

Auf der einen Seite sind das echt arge Einschränkungen...was du so beschrieben hast.

Auf der anderen Seite hoffe ich doch, dass deine Therapeutin weiß, was sie tut!

Ich kann nur sagen, dass meine Therapie anders abgelaufen ist. Bei mir wurden alle Basics der Reihe nach getestet und behandelt...und dazwischen wurde vielleicht mal eine emotionale Behandlung oder eine spezielle Allergie behandelt. Verboten wurde mir in der Zeit nichts.

Offline rebecca

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Antw:NAET für Kleinkind - in die Therapie reingestolpert
« Antwort #4 am: Juli 15, 2013, 11:40 »
...ich denke schon, dass sie weiß, was sie tut. Sie hat gerade in puncto Allergiebehandlung einen guten Ruf, und ich habe inzwischen von mehreren Leuten gehört, die bei ihr NAET gemacht haben und inzwischen alle geheilt sind. Leider dauerte die Therapie meist zwischen 1 Jahr (Kinder) und 3 Jahren (Erwachsene mit langjährigen Allergien).