Autor Thema: Jahrelange Beschwerden... Histamin!  (Gelesen 93243 mal)

Offline Maxx

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Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« am: März 07, 2011, 23:21 »
Hiho!

Ich hatte als Kind sehr oft Probleme mit meiner Lunge und ein leichtes Asthma bzw. oft Lungenentzündung. Dies bekamen meine Eltern mit viel Bergluft, ausgiebigen Spaziergängen, Sport und Homöopathie in den Griff.
Als Teenager kamen dann die ersten Anzeichen einer Allergie = Pollenallergie wurde vom Lungenfacharzt diagnostiziert.
Bestückt mit Aerius von März - Juli kam ich aber ohne gröbere Probleme durch diese pollenintensive Zeit. Mehr wie ein Jucken am Gaumen oder jucken in der Nase war nicht vorhanden. Akne-Probleme waren bei mir seit eh und je (Speziell Nacken und oberer Rückenbereich bzw. Hals und Mund) bekannt. Mehr als eine Creme bekam ich damals von meiner Hautärztin nicht.

Im ca. 25igsten Lebensjahr hatte ich dann öfters mit Kurzatmigkeit und Atemnot zu kämpfen. Ein paar Monate später wurde das ganze immer schlimmer. Ein stechen in der linken Brust war vorhanden und wurde immer schlimmer. Da ich im Büro arbeite und auch ab und zu mit Halswirbelsäule Probleme habe, wurde hierzu gleich mal auf dies getippt. Eine Physiotherapie wurde angeordnet. Da es nicht mehr verging, folgte eine Durchleuchtung beim Lungenfacharzt inkl. Lungenfunktionstest inkl. Durchleuchtung beim Internisten. Außer, dass die Atemfunktion in der Pollensaison deutlich vermindert wurde, wurden keine weiteren Dinge gefunden.

Also weiter zum Allergietest. Hier wurden plötzlich auch Erle, Birke, Hasel, Ragweed, Spitzwegerich, Karotte, Selleri und ein paar Schimmelpilze festgestellt. Im Dezember 2008 war es dann soweit. Nach Konsum von Cola und Popcorn im Kino bekam ich akute Atemnot. Ein Doc spritze mir dann etwas bronchienerweiterndes und histaminsenkendes. Da es nicht besser wurde, fuhr ich dann am nächsten Tag in das Krankenhaus, wo mir Kortison-Tabletten verschrieben wurden. Ich klagte zu dieser Zeit wegen einem Kloß im Hals, Schluckbeschwerden, Kurzatmigkeit und Atemnot. Nach etlichen Tests, wo wiederum nur einige Allergien festgestellt wurden, diese aber jetzt so gut nicht vorhanden war, da im Jänner bekanntlich keine Pollen herumfliegen waren die Ärzte ratlos. Was macht man wenn man ratlos ist?
Die Psyche ist bei ihnen bestimmt schuld. Machen Sie Yoga, runter mit dem Stress und meiden sie die bekannten Allergene!

Ein Besuch beim HNO-Arzt wegen Abklärung Kloß im Hals brachte auch keine Abhilfe. Er hat mir nur Geraten einen Internisten aufzusuchen, welcher eine Magenspiegelung vornehmen sollte. Nachdem ich zu diesem Zeitpunkt von den Ärzten und Krankenhäusern bereits genug hatte (es waren ja viel mehr Arzttermine als ich hier aufgezählt habe, das würde aber den Rahmen, nö das Forum sprengen) wandte ich mich an eine Wahlarzt bzw. Internisten.
Dieser hat nach einer Gastroskopie einen Zwerchfellbruch und Pilzbefall der Speiseröhre festgestellt. Der Pilzbefall wird durch die Einnahme eines Kortisonhältigen Asthmaspray erklärt. Nach Einnahme von einem Magenschoner und etwas gegen den Pilz, klangen die Beschwerden ab.

Monate später klagte ich plötzlich wieder wegen Atemnot, Kurzatmigkeit und einem Kloß im Hals. Weiters kamen dann Symptome wie Herzrasen, vermehrt Akne, stechen im Magenbereich und dann letztendlich auch im Darmbereich dazu. Luft aufstoßen wurde auch stärker. Dies war früher sehr selten, weshalb ich hierzu auch nicht wirklich dran gedacht hätte, etwas zu unternehmen.
Also wieder zum Internisten meines Vertrauens, hier eine Koloskopie und Gastroskopie gemacht - beides ohne auffälligem Befund. Vorher wurde jedoch aufgrund der Darmschmerzen geraten, einen Fruktose-Test durchzuführen, der mittels einem H2-Atemtestgerät durchgeführt wurde. Bereits beim dritten Test nach 1,5 Stunden war der Wert auf über 32 hochgeschossen, weshalb eine Fruktose-Intoleranz als (sehr sicher) eingestuft wurde.

Nach diesen Untersuchungen wurde die DAO im Blut gemessen, was zu dem Zeitpunkt auf 6,7 war. Ein sehr niedriger Wert, weshalb ich mit Aerius, DAOSIN und dem Tipp, histaminreiche Nahrungsmittel zu meiden wieder auf den Weg geschickt wurde.

Nein, mit so einer Diagnose ist man natürlich momentan nicht überfordert, man liest sich jedoch rein, merkt dass gewisse Ärzte absolut (fast) nichts zu dem Thema wissen und einen nur mit Blutbefund und alternativen Tipps von bis schicken.

Nach weiteren Magen- und Darmbeschwerden ging es dann bergauf und bergab, wobei ich dann mehr und mehr drauf gekommen bin, was ich gar nicht vertrage. Bei Alkohol, speziell Bier kann ich Atemnot in den nächsten Tagen richtig heraufbeschwören. Ein Bierchen auf Ehren kann niemand... Oh doch, die Histamin-Intoleranz hat es geschafft und mir Alkohol mittlerweile zur Gänze verwehrt.

Da ich mit dieser Diagnose schwer leben konnte und immer nach dem wirklichen Grund suche, begann nach XXX Arztbesuchen erst die Rennerei. Ich will nicht mein Leben lang täglich Aerius nehmen oder um 70 Euro von der Fa. Sciotec diese DAOSIN abkaufe müssen, die vielleicht in einigen Situation positiv zu bewerten sind, aber aus Testgründen absolut nicht als Dauermedikation geeignet sind - zumindest nicht bei mir.

Also habe ich einen Homöopathen aufgesucht, welcher den Magen etwas beruhigen konnte und das Luftaufstoßen zurückging. Gegen die Unverträglichkeit konnte ich aber nicht wirklich merkliche Erfolge erzielen.

Nun sind wir im Jahre 2011 - genau genommen im Februar 2011. Zwei Wochen Darmschmerzen sind normal, man geht nicht gleich zum Arzt - man weiß ja was man hat und man weiß, dass einem selbst in den meisten Fällen mehr geholfen werden kann. Da ich diese Schmerzen aber nicht anbrachte und sie zum Teil stärker als weniger wurden, bin ich dann doch mal zum Hausarzt. Es geht ja anscheinend auch derzeit eine Darmgrippe um. Nach Abtastung und Schmerzdiagnose wurde ich sofort zum Ultraschall überwiesen. Blut wurde auch genommen. Die DAO ist nun auf 4,4 - eine Entzündung konnte im Blut nicht nachgewiesen werden. Hier wurde ein auffällig aufgeblähter Dickdarm festgestellt und viele Ärzte rund um mich meinte, dass wär typisch für eine Colitis - da ich auch zweimal bisschen Blut beim Stuhl dabei hatte.

Mit Schrecken im Gesicht folgte noch vor dem nächsten Koloskopie-Term in Krankenhaus ein Laktoseunverträglichkeitstest. Gottseidank negativ.

Bei der Koloskopie wurden etliche Gewebeentnahmen im Darm durchgeführt und ausgewertet. Kein Verdacht auf Colitis und keine "bösartige" Veränderung der Schleimhaut. Gottseidank!

Moment - sind wir nun wieder am Anfang? Denn die Augenentzündung die ich seit Herbst letzten Jahres dazu bekommen habe macht sich ab und an bemerkbar, die Akne wird von Tag zu Tag oder von Essen zu Essen stärker und auch die Magen- und Darmbeschwerden. Nach einer Kamillen- und Salbei-Tee-Kur inkl. Reisdiät wurden die Beschwerden leicht besser und auch die Haut um einiges reiner.

Da nun jeder um mich relativ ratlos ist, wurde mir nun angeraten eine Bluttest auf etliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu machen. Wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Jetzt weiß ich auch warum - dieser Test (ca. 400-500 Euro) ist selbst zu bezahlen.

Mir erscheint diese Art von Austestung als einzigst sinnvolle, um die Beschwerden wieder in den Griff zu bekommen, als sich täglich mit Aerius oder anderen Antihistaminikum vollzupumpen und nicht wissen bzw. sich nicht damit zu beschäftigen, was dem Körper zu schaffen macht oder nicht.

Der Kampf kann beginnen !! ??

Hoffe, ihr seid nach dem Lesen des Texts noch munter - jetzt hab ich es zumindest endlich einmal geschafft, meine Leidens-Story zu veröffentlichen!
« Letzte Änderung: März 07, 2011, 23:25 von Maxx »

Offline sandra

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #1 am: März 08, 2011, 06:55 »
das ist wirklich eine leidens-story...aber leider muss ich sagen, dass es mir ähnlich ergangen ist! ich bin von einem arzt zum anderen gelaufen - sogar zu einem spezialisten für nahrungsmittelunverträglichkeiten. nicht einmal letzterer konnte mir weiter helfen. und mit jedem neuen diätversuch ging es mir zuerst besser und danach noch schlechter.

dieser lebensmitteltest ist sehr umstritten und anscheinend wenig aussagekräftig!

hast du schon an alternativmedizin gedacht? da die schulmedizin bei uns nicht mehr weiter weiß, wäre das noch eine möglichkeit für dich.

ich mache seit ca. eineinhalb monaten eine NAET-therapie (hab schon einen erfahrungsbericht ins forum gestellt), welche mir sehr hilft. teilweise basiert diese therapie auf kinesiologie...vielleicht findest du einen kinesiologen in deiner nähe, der dir weiterhelfen kann?

wünsch dir jedenfalls viel erfolg und gute besserung!

Offline jacky

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #2 am: März 08, 2011, 14:22 »
oh ja - da sitzen wir ja alle im gleichen boot.. bei  mir sind die allergien auch sehr im vordergrund.... hab mittlerweile auch asthma u chroischen schnupfen der echt sehr lästig ist. je mehr ich mich damit befasse desto schlimmer wirds kommt mir vor  :think:


naja ich versuch jetzt mal was alternatives, ärzte helfen mir auch nicht mehr weiter... sie können dir nur medikamte verschreiben wie AH, aber will ich wirklich täglich AH zu mir nehmen? DAO etc. geht auf dauer schön ins geld..


allergien kommen meist wenn der darm nicht okay ist.. wie gesagt ich versuch jetzt eine alternative sache - lass es dich wissen wie es mir dabei geht.... ;;)

gute besserung  :winke: halt uns am laufenden...

Offline tira

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #3 am: März 09, 2011, 16:33 »
Hallo Maxx,

Da ich mit dieser Diagnose schwer leben konnte und immer nach dem wirklichen Grund suche, begann nach XXX Arztbesuchen erst die Rennerei. Ich will nicht mein Leben lang täglich Aerius nehmen oder um 70 Euro von der Fa. Sciotec diese DAOSIN abkaufe müssen, die vielleicht in einigen Situation positiv zu bewerten sind, aber aus Testgründen absolut nicht als Dauermedikation geeignet sind - zumindest nicht bei mir.

Worauf beziehst du dich mit der Aussage, dass DAOsin nicht zur Dauermedikation geeignet sind - auf finanzielle oder medizinische Faktoren? Auch ich finde es natürlich nicht "berauschend", sondern eher fast "eklig", jeden Tag Aerius und DAOsin zu schlucken, aber ich stelle zumindest fest, dass sich mein Darm mit der Einnahme von täglich 2-3 x 1 DAOsin beruhigt hat und das Panik erzeugende Herzklopfen und die Blutdruckveränderungen mit den Aerius geblockt werden.

...und was meinst du mit "nach dem wirklichen Grund suche"? Eine Histamin- plus eine Fruktose-Intoleranz würde ich als "sehr wirkliche Gründe" für deine Beschwerden sehen und dazu hast du ja noch den Zwerchfellbruch, der auch ganz bestimmte Symptome verursachen kann. ich habe mich darum nach dem Lesen deines Berichtes gefragt, ob dir der zuletzt erwähnte Bluttest auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten wirklich weiterhelfen wird, obwohl ich ihn an deiner Stelle vermutlich auch machen würde. Dein Darm und auch dein Immunsystem scheinen ziemlich angeschlagen zu sein - nimmst du dafür auch was ein?

Mir hilft der Grundgedanke weiter, nicht etwas gegen die HIT, sondern etwas für den Körper (speziell Darm und Immunsystem) tun zu müssen. Die DAOsin, die Vitamine und das Probiotikum, das ich nun seit etwa 3 Monaten nehme, stufe ich dabei, auch psychologisch, als Medikamente für den Körper (und nicht gegen Erkrankungen oder Symptome) ein. Das erleichtert mir die Einnahme der erwähnten Sachen.

Grüße
tira

Offline Maxx

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #4 am: März 17, 2011, 10:08 »
Danke für die Antworten!

Worauf beziehst du dich mit der Aussage, dass DAOsin nicht zur Dauermedikation geeignet sind - auf finanzielle oder medizinische Faktoren? Auch ich finde es natürlich nicht "berauschend", sondern eher fast "eklig", jeden Tag Aerius und DAOsin zu schlucken, aber ich stelle zumindest fest, dass sich mein Darm mit der Einnahme von täglich 2-3 x 1 DAOsin beruhigt hat und das Panik erzeugende Herzklopfen und die Blutdruckveränderungen mit den Aerius geblockt werden.
In der Akutphase soll man Aerius und DAOSIN nehmen. Sich aber quasi zurücklehnen, Aerius und DAOSIN dauerhaft ohne weitere Suche zu nehmen ist für mich einfach nicht OK. Das ist meine persönliche Meinung. Auch sind die DAOSIN neben einer sonst teueren Lebensmittelbeschaffung (Bauer, Direktvermarkter,..) auf Dauer keine super Lösung, auch wenn Geld bei der Gesundheit die zweite Rolle spielen sollte.
Wenn es mir schlecht geht, helfen mir außerdem die DAOSIN gar nicht mehr. Ich muss eine radikale Kur mit Kartoffel, Reis, Symbioflor-Tropfen (E. Coli) - nehme ich auch jetzt gerade - machen und evtl. Aerius, damit ich den Darm wieder so halbwegs hinbekomme.

Ein weiterer Grund warum ich beide genannten Tabletten nicht zur Dauermedikation empfiehle ist, dass man leichte Symptome nicht mehr so mitbekommt (könnte man nun positiv sehen), andererseits sich langsam aber doch eine Entzündung im Darm zusammenbraut und bei einem Ausreißer (man geht zb. mal essen...) ist es vorbei. zumindest bei mir. Kurzatmigkeit, Atemnot in der Nacht, Herzrasen usw. sind dann mein täglich Brot. Daher bin ich der Meinung, dass man dennoch VOR Einnahme von Aerius und Daosin wisen sollte, was einem bekommt und was nicht - natürlich nur im groben. Da diese Austestung bei einem selbst einfach nicht möglich ist, zumindest nicht für mich, habe ich mich nun an eine Ärztin, an ein Blutlabor und an eine Ernährungsberaterin (TCM) gewandt. Die Symptom kamen in den letzten Wochen auch bei Dinge, die ich normalerweise gut vertrage. Das ganze ist wie ein Puzzlespiel, denn man muss ja auch die Ernährung der letzten Tage/Wochen berücksichtigen.

Der wirkliche Grund wird schon die Histamin-Intoleranz sein. Ich fühle mich aber seit 2-3 Jahren matt, schlapp, überall zwickt und juckt es.. einen Tag so, den anderen Tag so. Plötzlich habe ich wieder Muskelschmerzen.. man könnte sich ja schon fast als Pensionist fühlen, ist aber noch keine 30. Das alleine sind Beweggründe genug, sich genauer mit dem Thema zu beschäftigen. Ich lese auch gerade ein Buch, welches sich mit der Gesundheit und dahergehend auch speziell mit dem Darm beschäftigt. Auch meine (Wahl-)Ärztin ist der Meinung, dass wenn man die Lebensmittel meidet, die man nicht verträgt (warten auf Auswertung des Bluttests) wird sich der Darm erholen und die Aufnahme früherer unverträglicher Lebensmittel sich um vielfaches steigern. Gestern hatte ich die erste Abgabe von Blut- und Stuhl im Labor. Habe aber noch Ende März einen zweiten Termin und sollte somit bis Mitte April eine Auswertung vorliegen haben.

Für das Immunsystem hab ich mir selbst von der Fa. Biogena diese Formula mit Vitamin C, Zink, L-Glutamin, etc. bestellt. Diese habe ich ca. 10 Tage genommen, dann kam es eben zu dem oben genannten negativen Vorfall. Jetzt wo ich nach der Koloskopie die Symbioflor-Tropfen nehme, geht es mir besser, wenn auch nicht 100%ig..

Deine Einstellung zu den eingenommen Präparaten finde ich interessant und intelligent gewählt. Die Herangehensweise, wie man speziell in deinem oder meinem Fall sieht, ist Kopf-Sache. Und ich denke, wenn sich der Körper wehrt und einem keiner helfen kann, sammelt man einfach Informationen und versucht dann für sich selbst das beste. Insofern finde ich auch deine Geschichte mehr als interessant. Darf man nochmals fragen, wie die Dinge heißen, die du derzeit einnimmst?  Wie gehts dir - auch ernährungsbedingt? Sehr stark eingeschränkt?

Offline sandra

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #5 am: März 17, 2011, 12:37 »
nur so zwischendrin weil du schreibst du bist seit 2-3 jahren erschöpft:

ich kenne das gefühl. seit ich meine therapie (NAET) begonnen habe gehts mir besser. meine therapeutin hat mir auch gesagt, dass ich (vom stoffwechsel her) ein eiweiß-typ bin. d.h. ich soll vorwiegend eiweiß und fett essen und weniger kohlenhydrate!

hab diesbezüglich einen eigenen thread im forum falls es dich interessiert  :loool:

Offline Maxx

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #6 am: März 17, 2011, 12:44 »
nur so zwischendrin weil du schreibst du bist seit 2-3 jahren erschöpft:

ich kenne das gefühl. seit ich meine therapie (NAET) begonnen habe gehts mir besser. meine therapeutin hat mir auch gesagt, dass ich (vom stoffwechsel her) ein eiweiß-typ bin. d.h. ich soll vorwiegend eiweiß und fett essen und weniger kohlenhydrate!

hab diesbezüglich einen eigenen thread im forum falls es dich interessiert  :loool:

Ah, das Typen-Auslotungsspiel!  :sen:
Wie kann man das feststellen? Im Stuhl, welche Sachen man am besten verdaut?

Schick mir mal den Link zu deinem Thread..

Offline sandra

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #7 am: März 17, 2011, 13:27 »
http://www.laktobase.at/forum/index.php/topic,1750.0.html

das ist a fragebogen zum ausfüllen! ich bin grad am umstellen und es tut mir sehr gut  :loool:

Offline Maxx

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #8 am: März 25, 2011, 16:15 »
Hab heute den Blutbefund bekommen und hatte dahingehend ein "ernstes" Gespräch mit dem Laborarzt.

Mein Serotoninspiegel liegt bei ca. 618 was laut Doc viel zu hoch ist. Serotonin gilt auch als Tumormarker. Er meinte es wird schon von der Histaminintoleranz kommen, nur um das rauszufinden, muss ich nun zwei Wochen eine Kartoffel-Reis-Dinkel-Teigwaren Kur machen. Sprich, nix essen was halt eh schon bekannt ist, dass es für Histaminintolerante schlecht ist. Dann muss ich nochmal einen Bluttest machen.

Wenn der Serotoninspiegel nach dieser Diät sinkt, ist es OK! Wenn nicht, dann könnte es genauso gut ein Tumor sein!  :bc:

Ich wollte jetzt nur kurz den Serotoninspiegel bei Histamintoleranten erkunden - scheinbar ist da der Serotoninspiegel zu niedrig und nicht zu hoch!? Vielleicht hat bei euch ja jemand Erfahrungen mit überhöhtem Serotonin bei Histaminintoleranz gemacht!?

Ein Unverträglichkeitstest wurde auch gemacht!
Beim Pool Obst Banane, Kiwi, Ananas, Apfel kam 0,53 kU/l raus - also "Warnstufe 1 - lgG" und beim lgG4 kam 0,66 kU/l raus.
Beim Pool Hauptallergene (lgG4) Haselnuss, Mandel, Weizen, Roggen kam 1,86 kU/l raus"
Beim Screening von Senf, Knoblauch, Tomate und Paprika kam der höchste Wert zum Vorschein! 12,48 kU/l lgG4




Offline sandra

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #9 am: März 28, 2011, 06:11 »
über einen zusammenhang von HIT und serotonin weiß i nix...hab auch nichts in ledochowski's buch darüber gelesen. mir ist nur bekannt, dass eine FM zu einem zu niedrigen serotonin-spiegel führt.

naja drück dir ganz fest die daumen, dass es nichts ernstes ist!!!

Offline jacky

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #10 am: März 28, 2011, 06:46 »
wie schauts bei dir mit gluten aus?
rauchst du?

In welchen Fällen ist der Serotonin-Wert zu hoch?

    * Karzinoid-Syndrom
    * Epilepsie
   * Sprue (Glutenunverträglichkeit)

Falsch hohe Werte können auftreten bei Rauchern.
©www.netdoktor.de



oder: In welchen Fällen ist der Serotonin-Wert zu hoch?
Beim Karzinoid-Tumor werden erheblich gesteigerte Werte gemessen. Auch Menschen, die sich ausschließlich vegetarisch ernähren, haben einen erhöhten Serotonin-Spiegel im Blut. Eine Erhöhung des Serotonin-Wertes scheinen neben anderen Gemüsen und Früchten besonders Bananen, Walnüsse, Tomaten, Ananas, Melonen, Auberginen und Kiwis zu bewirken.
© Redaktion Dr. med. Katharina Larisch
« Letzte Änderung: März 28, 2011, 06:48 von jacky »

Offline Maxx

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #11 am: März 28, 2011, 07:01 »
Danke für die Info!

Seit über 5 Wochen (gottseidank) rauchfrei!

Da ich eigentlich nichts zu mir genommen habe, was den Serotonin-Spiegel in die Höhe schnellen lassen würde und bei einer HIT und FM eigentlich niedriger sein sollte, hab ich schon ein mulmiges Gefühl.

Gegen Kiwi bin ich allergisch. Eigentlich esse ich von dem anderen genannten auch fast nie was, ausgenommen Tomaten.
Jetzt muss ich eine zwei wöchige strenge Diät einhalten und dann messen wir den Serotonin-Wert nochmal. Das mit der Glutenunverträglichkeit ist mir neu. Daran könnte was dran sein, hoffentlich.
Ernähre mich in den zwei Wochen ausschließlich von Dinkelbrot, das wäre ja dann womöglich auch nicht ganz richtig!

Offline jacky

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #12 am: März 28, 2011, 07:08 »
rauchfrei  :sen: gratuliere! ich schon 10 jahre und bin sehr froh dass ich dieses laster los bin..  :ok:

verträgst du maisprodukte gut? die meisten glutenfreien produkte werden u.a aus mais hergestellt.... vilt kannst das ja mal testen...


halt uns am laufenden, dazu gibts sicher eine gute erklärung...  :ok:



Offline Maxx

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #13 am: März 28, 2011, 07:30 »
Wow, 10 Jahre sind schon ein starkes Stück! Gratulation!

Die ersten zwei Wochen waren heftig, aber nachdem ich sowieso keinen Alkohol trinken kann (zumindest derzeit) fällts mir noch leichter. Somit hat eine Histaminintoleranz auch was positives! *Ironie*!

Mais ansich sollte kein Problem sein. Hoffe die zwei Wochen vergehen schnell, es gibt nichts schlimmeres wie die Ungewissheit, überhaupt wenn auch so etwas ernstes nicht ausgeschlossen werden kann.

Offline jacky

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Re: Jahrelange Beschwerden... Histamin!
« Antwort #14 am: März 28, 2011, 07:46 »
ja das glaub ich dir, aber bei meiner bioresonanz kam auch was raus so auf die art '"erhöhte" neoplasma  :think:  "Neoplasma bedeutet in der Medizin Neubildung. Es wird euphemistisch für Krebs oder Tumor gebraucht um das emotional stark negativ belegte Wort Krebs zu vermeiden."  :schok:  hat mich auch bissl geschockt....  naja abwarten ob sich die werte bessern....


nimmst zu medikamente ein?

migränetabletten oder ähnliches?

http://www.onmeda.de/lexika/anatomie/serotonin-serotoninmangel-und-serotoninueberschuss-serotonin-syndrom-16653-5.html