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Autor Thema: Im Restaurant: Allergien zum Thema machen  (Gelesen 3943 mal)
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jacky
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« am: April 25, 2007, 09:54 »

Im Restaurant: Allergien zum Thema machen
(2007-04-24)

Essen in Restaurants und Gaststätten könnte für Nahrungsmittel-Allergiker oft verhängnisvoller sein, als diese vermuten würden. Zu diesem Schluss kommt eine breit angelegte US-amerikanische Studie, die in den "Annals of Allergy, Asthma & Immunology" veröffentlicht wurde. Ein Grund liegt nach Meinung der beteiligten Forscher im mangelnden Wissen des Restaurant-Personals über Allergien bzw. über Bestandteile der angebotenen Speisen, die Allergien auslösen können. Die Wissenschafter um Ryan Ahuja und Scott Sicherer von der Mount Sinai School of Medicine in New York hatten 100 Gaststätten in den Vereinigten Staaten untersucht.

Es zeigte sich, dass nur 42 Prozent des Personals über Nahrungsmittel-Allergien ausreichend informiert worden waren. Dieses Versäumnis manifestiere sich in handfesten Fehlannahmen, befinden die Forscher: So waren 24 Prozent der Beschäftigten der Überzeugung, dass Allergiker nichts zu befürchten haben, wenn sie nur eine kleine Menge des Allergens zu sich nehmen. 35 Prozent glaubten, dass Hitze beim Braten Allergene zerstöre. 25 Prozent nahmen an, es reiche aus, einen allergieauslösenden Stoff von einer fertig angerichteten Speise zu entfernen.

"Köche und die mit der Zubereitung von Speisen betrauten Personen sollten über Nahrungsmittel-Allergien besser informiert werden", folgert Sicherer. Die Gäste wiederum müssten das Personal über ihre Allergien in Kenntnis setzen und darauf aufmerksam machen, wenn auch kleine Mengen eines Allergens zu gesundheitlichen Problemen führen können. Der Mediziner rät Patienten außerdem, ihre Medikamente stets bei sich zu tragen. Wenn eine allergische Reaktion nicht ausgeschlossen werden kann – etwa bei einem Buffetbetrieb oder der Darreichung von fertigen Speisen – sollte man im Zweifelsfall lieber verzichten.

Quellen: newswise.com; medicalnewstoday.com


http://www.netdoktor.at/nachrichten/?id=118224&date=2007-04-24
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Mirja
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« Antworten #1 am: April 25, 2007, 14:43 »

Meine Rede: Wir sollten uns mehr dazu öffentlich bekennen, damit die Lebensmittelbranche mehr tut.

Mirja
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jacky
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« Antworten #2 am: März 03, 2008, 17:09 »

da sag ich nur dazu...   :eusa_whistle:  :lol:
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christian
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« Antworten #3 am: Juli 30, 2008, 11:23 »

Nun, der Meinung bin ich auch, denn es liegt an uns "Betroffenen" unsere Allergien oder Intoleranzen zum öffentlichen Thema und somit "salonfähig" zu machen! Und wenn man von der momentanen Anzahl der Betroffenen alleine betreffend LI in Österreich ausgeht (ca. 20 %, lt. meinem Internisten), so ist das doch kein Klacks mehr! Doch habe ich selbst in der kurzen Zeit in der ich über meine Intoleranzen bescheid weiss, sehr oft die Erfahrung gemacht wie in der von Jacky eingangs erwähnten amerikanischen Studie, dass kaum jemand wirklich darüber bescheid weiss! Manche wissen zwar wohl dass es etwas derartiges gibt, doch gehen letztendlich aufgrund von Unwissenheit falsch oder aber gar nicht an das Problem heran. Ich war beispielsweise vor einer Woche in dem Chinarestaurant wo ich schon seit Jahren immer wieder gerne essen gegangen bin, zumal ich auch in einem Buch gelesen habe, dass die asiatische Küche hinsichtlich LI empfehlenswert ist! Tja, doch dürfte da wohl doch irgendetwas drin gewesen sein, worauf ich prompt mit den euch sicherlich bestens bekannten Symptomen reagiert habe (noch im Restaurant!!!). Im Grunde selbst schuld, denn ich habe aus einer Art von falschen Schamgefühl bzw. falscher Zurückhaltung nichts gesagt. Als wir dann gingen, kam dieser Typische Satz: "Aufwiedersehen und bis zum nächsten Mal!" Woraufhin ich mich ebenso verabschiedete und freundlich zu verstehen gab, dass ich, so leid es mir tut, aber so schnell nicht wieder kommen würde! Worauf zwangsläufig die Frage nach dem "Warum" kam! Gut, dachte ich ... sprang über meinen Schatten und hab dem Chef dort meine Problematik erklärt und siehe da ... er meinte ich solle ihm aufschreiben was genau Probleme verursacht und er wird sich bemühen der Sache auf den Grund zu gehen, sodass ich auch weiterhin noch hier her essen kommen kann! "Da schau mal einer an" dachte ich, alles nur weil ich mein Problem zum Thema gemacht habe!!!  Werd's übrigens demnächst auf einen weiteren Versuch ankommen lassen! Haltet mir die Daumen! 
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« Antworten #4 am: Juli 30, 2008, 11:49 »

@christian In den unsrigen China-Restaurants verwenden sie sehr sehr viel Glutamat... das vertragen unsere schwer angeschlagen Verdauungsträkte nicht so ganz gut.... vielleicht liegt es daran.

Wegen der LI ich glaub dass sogar noch weniger von der Problematik wissen selbst Betroffene. Wennst überlegst wie unspezifisch die Symptome sind... die meisten merken das das garnicht oder halten es für normale Blähungen.... ich kenn einige Leute die erst draufgekommen sind als sie im Asia- Raum Urlaub gemacht haben...
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christian
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« Antworten #5 am: Juli 30, 2008, 13:52 »

@coffeeAtv: Aha, daher weht also der Wind und ich dachte schon an eventuelle Bindemittel in Saucen oder dgl.! Na wie gesagt, ich werd's auf jeden Fall auf einen weiteren Versuch ankommen lassen und mich Stück für Stück weiter in Richtung Epizentrum vortasten!

Hinsichtlich der Unwissenheit, bin ich wohl eines der besten Beispiele, denn ich hatte schon vor rund 10 Jahren ein ziemliches Problem mit Milch, sei's im Café oder aber pur, alles andere machte mir jedoch nichts aus, ergo hab ich einfach darauf verzichtet und nicht weiter darüber nachgedacht! Tja bis dass es dann vor rund zwei Monaten schlimmer wurde und ich auf sämtliches laktosehältiges Zeugs reagiert habe! Hierbei sei aber noch erwähnt, dass ich meine Beschwerden nicht auf die leichte Schulter genommen habe oder aber ignoriert habe. Mein Arzt war es der das ganze eher etwas easy gesehen hat und nicht weiter reagiert hat. Erst als die Beschwerden dann wie gesagt schlimmer wurden ging's los ... Bluttest, Stuhlproben, Magenspiegelung, usw. usf. ... tja und jetzt bin ich hier, aber auch nur weil die Beschwerden einfach über ein erträgliches Mass hinaus gingen, so ehrlich will ich alleine schon zu mir selbst sein! Deswegen versuche ich auch kein Geheimnis aus alledem zu machen (ob im Freundes- oder Bekanntenkreis bzw. bei meinen Arbeitskollegen), denn je mehr mit dem Thema in Berührung kommen, egal ob betroffen oder nicht, desto besser, denn nur dann kann was in Bewegung kommen!!!
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coffeeAtv
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« Antworten #6 am: Juli 30, 2008, 14:06 »

Da hast vollkommen recht!

Das is ja das Problem egal wie ernst man das selber nimmt (und man macht sich ja doch Sorgen, denn die Beschwerden sind ja nicht ohne...) von vielen vielen Ärzten wird das nicht ernst genommen.
Hab auch einen Ärztemarathon hinter mir weil ich das Pech hatte, dass der Atemtest bei manchen nicht anschlägt und ich gehör dazu....
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christian
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« Antworten #7 am: Juli 30, 2008, 14:20 »

...nicht anschlägt? Wie kann das denn sein? Wenn ich bedenke dass bei mir fast das Gerät explodiert wäre, so sind meine Werte insbesondere bei LI in die Höhe geschnellt! Mir kam auch vor, dass durch die Verabreichung dieser äußerst grässlichen Testmalzeit ich nur noch empfindlicher auf LI geworden bin! Aber zurück zu dir ... was hast dann alternativ gemacht um zu einem Ergebnis zu kommen?
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jacky
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« Antworten #8 am: Juli 30, 2008, 14:21 »

also ich versteh ned warum ärzte immer gleich eine magendarmspiegelung etc machen lassen.. jammern immer wegen den kosten.. da tuns einige test wie li, fi usw auch und ist sicher billiger.. gerade wenn ich patienten habe die mit magen/darm zu tun haben...

wenn mir wer jetzt sagt, ich hab so oft probleme mit dem klo gehen oder mir is oft schlecht oder leidet an magenweh, durchfall etc. sicha kanns auch was anderes sein aber warum geht man immer vom schlimmsten aus.. da erspart man sich sicher einiges wenn man zuerst mal diese test vorher veranlasst, wenn da nix rauskommt muss man eh weiter handeln und denken..

derzeit rennts genau anders rum:
magen/darmspiegelung vorher vielleicht bluttests, und zum schluss dann li, fi test etc. dazwischen war man etliche male beim arzt... und es sind jahre vergangen,, yeah !!! .. sorry...

das gleiche gilt bei kopfweh und migräne... migränepatienten wird auch geraten sich histaminarm zu ernähren... aber es gibt selten ärzte die das verordnen..oder mal kurz darauf hinweisen....

ich leide jahrelang schon an migräne, hatte schon kindesmigräne.. zwischendruch musste ich schlimme tabletten nehmen.. naja seit ich von meiner HIT und LI weiß gehts mir besser.. kopfweh bekomm ich vom histamin im essen..aber da hilft mir eine stink normale asprin C brause...oder ich mach öfters mal eine vitamin C kur... etc.

aber ärzte können halt nicht alles wissen, keine frage .. du weißt mit der zeit am besten wies dir geht...

aber ich glaube wir haben es hier mit einer neuen generationen problematik zu tun. der körper hat in der heutigen zeit mit zu vielen sachen zu kämpfen oder muss auch viel künstliches zeug verarbeiten... viel zu viel fett usw.

bei li ist die sache eigentlich logisch kein zweites säugetier ausser dem mensch "verträgt" im alter laktose..nur als baby.. katzen, hunde, kaninchen etc. nach dem säugen bekommen diese durchfall vom milch. gibt mir halt auch zum denken..  

so bin fertig  

 danke  
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christian
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« Antworten #9 am: Juli 30, 2008, 14:53 »

Warum einfach, wenn's auch umständlich gehen kann? Ich versteh das auch nicht wirklich, denn mein Atemtest, den ich bei einem niedergelassenen Internisten gemacht habe, da ich sonst im Krankenhaus rund 3 1/2 Monate hätte warten müssen, kostete mich EUR 60,-- ... das ist bestimmt billiger wie jede Magenspiegelung! Einerseits wird gejammert und der Eindruck entstehen lassen, dass unsere Krankenkassen kurz vorm Kollaps stehen, (hinsichtlich der Tatsache, dass ich auf meinen EUR 60,-- sitzen bleiben werde) andererseits wirft man es mit beiden Händen beim Fenster raus und hilft mit den Füssen noch nach!  Hierbei sei jedoch noch eines ganz dick und fett unterstrichen ... wir reden hier vorerst mal NUR von den Kosten und noch nicht darum was mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen ist ... nähmlich das Wohl von Menschen wie ihr und ich, die sich, wäre man den einfacheren und offensichtlich auch kostengünstigereren Weg gegangen, sicherlich das eine oder andere Monat oder aber Jahr an Beschwerden hätten ersparen können!

So, Frust ein bisschen abgebaut ... jetzt geht's auch gleich ein bisschen besser! Danke Jacky für die "Auflage"! 
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« Antworten #10 am: Juli 30, 2008, 14:55 »

tja was gesagt werden muss, muss halt mal gesagt werden... 
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« Antworten #11 am: Juli 30, 2008, 14:57 »

@jacky: das trifft es genau!!!!!!!!!!!  

@christian: Es is so, dass in ca. 20% der Fälle der Atemtest nicht anschlägt weil nicht H2 erzeugt wird sondern (da bin ich aber nicht so sicher) Methan weil diejenigen einfach andere Bakterien haben aber eben genauso heftig reagieren. Nur halt kann man das nicht messen.... leider hat mir das kein Arzt damals erklärt oder erwähnt dadurch ging die Ursachensuche noch ca. 2 Jahre weiter.... weil LI war damit ja ausgeschlossen.

Draufgekommen bin ich per Zufall über einen sauteuren Test, den ich selber gezahlt habe (war aber die beste Investition meines Lebens...) und anschließender Weglass- Diät. Mir gings sofort besser, ich hab aber ein Jahr streng "gefastet" und das war auch nicht ganz das richtige. Erst durch meine Ernährungsberatung gehts mir wieder so richtig gut... außer ich sündige zu viel  
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« Antworten #12 am: Juli 30, 2008, 15:10 »

@jacky: Ich kann dir nur einmal mehr beipflichten! 

@coffeeAtv: Na toll, d.h. zwei Jahre lang umsonst gelitten ... super!
Bei dem Stichwort "Ernährungsberatung", würde mich interessieren, wie das genau aussieht bzw. wie das von statten geht! Ich hab nähmlich Ende August (früher gings nicht) eben so einen Termin! Sollt ich mich irgendwie darauf vorbereiten (Ernährungstagebuch oder so?)?
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« Antworten #13 am: Juli 30, 2008, 15:29 »

tagebuch ist immer gut, nachdem du ja noch immer so probleme hast.. vielleicht findet die ja was raus..

wo gehst du hin?
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« Antworten #14 am: Juli 30, 2008, 15:40 »

Ja leider... aber wenigstens weiß ich jetzt Bescheid!

Also ein Tagebuch musst auf jeden Fall führen und da alles genau aufschreiben. Wann du was gegessen und getrunken hast und wann welche Beschwerden aufgetreten sind.
Das wird dann ausgewertet und diesbezüglich (also je nach Ergebnis) bekommst dann auch Tipps wie du dich optimal ernähren kannst.
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