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Autor Thema: LI-freie Speisen im Krankenhaus??  (Gelesen 2383 mal)
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tini
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« am: Juli 21, 2008, 15:41 »

Hallo!
Hat wer Erfahrung mit li-freier Ernährung in den Krankenhäusern? Kann man sich auf die verlassen wenn man es beim "einchecken" angibt, dass man LI ist?
Mein Schatzi muss für ein paar Tage in ein Spital und ich hab da so meine Bedenken, ob die das auch wirklich ernst nehmen.

Vielleich genügt es, wenn man sich beim Speiseplan was raussucht, wo man sich sicher sein kann, dass nix drin ist??

Bin echt unsicher deswegen...
lg
Tini
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jacky
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« Antworten #1 am: Juli 21, 2008, 15:47 »

also normal sollte das im KH kein problem sein!! gerade da sollten sie das wissen..
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tini
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« Antworten #2 am: Juli 21, 2008, 15:53 »

Ist ja nur ein "kleines" Spital - genau deshalb bin ich mir unsicher.
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jacky
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« Antworten #3 am: Juli 21, 2008, 17:34 »

am besten fragen...

sonst gibts unseren laktobase link weiter.. da könnens ja nachlesen..   
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First_Lady
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« Antworten #4 am: Juli 22, 2008, 09:09 »

Als ich das letzte Mal im Krankenhaus war, war das mit LI-freier Kost gar kein Problem. Die haben mir sogar eine Ernährungsberaterin geschickt, die mit mir die Speisen von der Karte ausgesucht hat! Nachmittags gab es L-freies Joghurt und ich war wirklich positiv überrascht!
Also keine Sorge- einfach bei der Aufnahme geich darauf hinweisen und dann passt's schon.
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coffeeAtv
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LI & FI & HI

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« Antworten #5 am: Juli 22, 2008, 14:19 »

Ich war vor kurzem auch im Spital und hab lauter L-freie Sachen bekommen speziell auf mich abgestimmt. Die haben sich wirklich super darum gekümmert!
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sandra
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« Antworten #6 am: September 04, 2008, 11:00 »

hey super dass sie sich wenigstens im krankenhaus um einen kümmern...wär ja schlimm wenns nicht so wär    :))

hab da nur noch eine frage: muss man da einen befund vorzeigen oder reichts, wenn man sagt man hat LI?

danke für eure antworten.

LG
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jacky
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« Antworten #7 am: September 04, 2008, 15:41 »

also normal reichts wenn du sagst du hast  LI.. 
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tini
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« Antworten #8 am: September 26, 2008, 08:58 »

Hallo!
Also ich bin schon ein wenig enttäuscht wie das im Spital abgelaufen ist. Es ist zwar registriert worden, dass Gerald eine LI hat und spezielle Kost braucht, aber dann...
am ersten Abend hat Gerald sein Abendessen bekommen - und als er fertig war ist die Schwester ins Zimmer "gestürmt" ob er das eh nicht gegessen hat, weil dass das falsche Essen war...
Am zweiten Tag war es dann eh egal, da war Operationstag und er hat eh nix essen können.
Dann hat er die Tabletten bekommen - Voltaren. Wir haben uns gedacht, die im Spital müssen ja wissen was sie ihm geben können - Fehlanzeige. Wir sind dann zu Hause draufgekommen. Gerald hatte starken Durchfall und Bauchschmerzen, woraufhin ich mir den Beipackzettel durchgelesen hab -und voala - Lactose!!!!!
So viel zum Thema die wissen was es heißt, LI zu haben.
Wir haben uns in der Apotheke "Ersatz" besorgt, aber eigentlich ist das ganze schon eine Frechheit.
Ich habs in den Beurteilungsbogen vom Krankenhaus reingeschrieben, aber helfen wirds wahrscheinlich nix.
lg
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jacky
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« Antworten #9 am: September 26, 2008, 10:18 »

     also das ist echt heftig.... hätt ich mir echt nicht gedacht... 
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Tiger
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LI (und leichte HI)


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« Antworten #10 am: September 26, 2008, 13:55 »

Vielleicht ist das wieder ein typisches Beispiel dafür, daß die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut. Die Leute, die sich um die Mahlzeiten kümmern haben von der LI gewußt, auch wenn sie dann doch das falsche Essen gebracht haben. Aber ws. haben sie das nicht weitergesagt und so hat der Arzt nichts davon gewußt.

Am besten ist sicher, wenn man dauernd darauf hinweist, auch auf die Gefahr hin, daß die Leute sagen, daß sie das jetzt eh schon mitbekommen haben. Besser man sagt es einmal zu viel, als einmal zu wenig. Auch bei der Entgegennahme des Rezepts sollte man nochmal nachfragen.

Das sind zumindest die Lehren, die ich aus Deinem Bericht gezogen habe. Also danke dafür. Schade, daß es für Euch so schlecht funktioniert hat, aber wir lernen daraus, daß man einfach lästig sein muß.
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christian
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ehem. Laktose / Fruktose / Eiweiß / Kolehydrate...


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« Antworten #11 am: September 26, 2008, 17:29 »

So schade es auch ist, da es unserer Gesellschaft nicht gerade ein gutes Zeugnis ausstellt, doch muss ich Tiger Recht geben ... je öfter desto besser ohne "Rücksicht" es vielleicht einmal zuoft gesagt oder gefragt zu haben und damit vielleicht jemandem auf die Nerven zu gehen, denn immerhin sind es ja wir, die dann darunter zu leiden haben, wir sind es die  eusa_sick   
Das nützt dir, Tini jetzt natürlich nichts mehr, doch bin ich nachwievor der Meinung (wie ich es auch schon mal in meinem Livingroom gesagt hab) dass Intoleranzen, sowie Alergien mehr und mehr zum Thema gemacht werden müssen, immer wieder und wieder um so eine gewisse Salonfähigkeit zu erreichen und alle Menschen, insbesondere diejenigen die es wissen müssen (siehe den von Tini geschilderten Fall) auf dieses Thema zu sensibilisieren, sodass auch wir uns irgendwann mal keine Sorgen mehr machen zu müssen, sodass auch wir irgendwann mal wieder aus vollen Regalen im Supermarkt auswählen können, Essen gehen können, oder aber zumindest eine entsprechende Versorgung im Krankenhaus gewährleistet zu bekommen! Doch viel wichtiger ist es ... und das -so denke ich- liegt alledem zu Grunde - ERNST GENOMMEN ZU WERDEN!

Vortrag beendet ... sorry, aber das musste einfach raus! 
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Ich [bin] WAR essbehindert © ... und du?
Leidest du noch, oder lebst du schon?
tini
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« Antworten #12 am: September 30, 2008, 09:00 »

Also ich werd keinem mehr vertrauen - egal ob ich das dem jetzt 20mal sage oder nur einmal.
Ich lass mir in der Apotheke immer den Beipackzettel geben zum selber durchlesen. Die schauen zwar nach in einer Datenbank ob da Laktose drin ist, bin aber auch schon mal drauf reingefallen. (Die war anscheinend zu faul zum lesen.) Hab mich auch dort beschwert  - seitdem bin ich dort schon bekannt.Hihi
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lenchen1982
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« Antworten #13 am: Oktober 05, 2008, 10:30 »

Hi!
Kleiner Erfahrungsbericht von mir, weil ich auch grad ein paar Tage im Krankenhaus war:
Bei der Aufnahme angegeben, dass ich LI, FM und HI hab.
Das KH-Essen wird eigentlich immer recht früh gekocht und länger warmgehalten, also eigentlich nix für Leute mit HI.
Hab außer beim Frühstück und beim kalten Abendessen immer Daosin dazugenommen und hatte so keine Histaminprobleme.
Gut - am ersten Tag Mittagessen war nicht L-frei, Hühnchen mit Paprikarahmsauce und am Salat war Joghurtdressing.
Ok, hab also Lactase und Daosin dazu genommen und gut wars.
Am Abend hab ich eine Suppe bekommen, von der ich nicht wusste, was alles drin ist, also sicherheitshalber Lactase.
2. Tag war OP, hab also eh nix zu essen bekommen den ganzen Tag, am Abend dann Grießschmarrn, hab ich ohne alles gut vertragen.
Auch die Narkose war bzgl. HI kein Problem.
Nächster Tag Mittagessen wurde halbherzig rücksicht auf die Intoleranzen genommen.
Fischfilet Natur, ohne Rahmsauce, mit Kartoffeln statt Pürree - also brav auf LI geachtet.
Aber am Salat war wieder Joghurtdressing.
4. Tag mittags Hühnchen gebraten, wieder mit Kartoffeln statt Pürree, am Salat war aber wieder Joghurtdressing.
Naja - Fazit ist, dass sie sich nicht so recht auskennen.

Bzgl. Histamin kannten sie sich garnicht aus und fragten nur, ob ich eh weiß, was ich essen kann und was nicht, ansonsten waren sie nicht sonderlich aufmerksam.

Ich würd jedem nur raten, immer sicherheitshalber Lactase mitzunehmen, bei HI auch ev. Antihistaminika bzw. Daosin.
AHs kriegt man auch im KH, Daosin haben sie garnicht gekannt.

Allerdings hatte auch keiner was dagegen, wenn ichs dazugenommen hab.
Hab denen erklärt, was es ist und wozu es gut ist und dann wars ok, dass ich es nehme.
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LG, Lenchen
tini
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« Antworten #14 am: Oktober 06, 2008, 12:16 »

Ich finds nur schlimm, dass man denen im KH erklären muss, was mann da eigentlich für Tabletten sind. Ich bin schon sehr enttäuscht, weil eigentlich sollte es zumindest einen Ernährungsberater im KH geben, der wissen sollte, was HI oder LI ist....
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