Hallo zusammen,
ich bin Kerstin, 31 Jahre alt und komme aus Gelsenkirchen (D).
Auf eurer Forum bin ich durch google gestoßen, da ich auf der Suche nach LI-Infos war. Die Infos suche ich weil ich bei meiner Tochter Enie (6 1/2 Monate) eine LI vermute und mich von meiner Kinderärztin etwas verlassen fühle.
Ich konnte Enie leider nicht stillen, also hat sie eine Pre-Nahrung bekommen. Nach 3 Tagen kamen aber schon die ersten Probleme. Enie war wenn sie wach war nur am schreien. Nach einigen Tagen bin ich mit ihr zum Arzt und die Ärztin meinte, sie kommt mit der Pre-Nahrung nicht klar. Sie würde bei der relativ dünnen Milch sehr viel Luft schlucken, die sie durch pupsen und Bäuerchen nicht wieder abgeben kann. Und Enie war nur am pupsen. Also sollten wir auf 1er Nahrung umsteigen. Davon bekam Enie aber Verstopfung und die Schmerzen waren ihrem Weinen zu folge immer noch da. Also habe ich mit meiner Hebamme gesprochen, die meinte Enies Darm kommt mit der 1er Nahrung noch nicht klar, ich solle wieder auf Pre umsteigen. Gesagt getan. Aber nichts. Wir also wieder zur Kinderärztin. Die hat dann gemeint es wären 3-Monats-Koliken und hat uns eine lactosearme Nahrung speziell gegen Blähungen und Koliken (Novalac BK1) empfohlen. Wir hatten Enie davon gerade mal 3 Fläschchen gegeben und unser Kind war wie ausgewechselt. Bei der U4 (mit knapp 5 Monaten) habe ich dann die Kinderärztin gefragt ob wir nicht mal langsam wieder eine andere "normale" Nahrung versuchen könnten. Sie meinte das wäre kein Problem und sie würde sagen damit klappt es jetzt auch. Wir sollten nur langsam umstellen, sprich jeden Tag ein Fläschchen mit der neuen Nahrung ersetzen. Nach 2 Tagen hatten wir das selbe Geschrei wie vor der laktosearmen Nahrung. Wir haben es dann noch einen weiteren Tag versucht, kann ja mal sein das sie einen schlechten Tag hatte. Aber auch der Tag war die Hölle. Mittags gab es dann sofort wieder die laktosearme Nahrung und unserem Kind ging es nach 2 Fläschchen wieder blendend. Wir haben es bis jetzt immer mal versucht, auch mit wechselnden Herstellern. Aber bei einer normalen 1er Babynahrung geht es Enie nicht gut. Zwischendurch war ich mit Enie nochmal zum Impfen bei der Kinderärztin und habe ihr dann erzählt wie unser Umstellungsversuch ausgegangen ist und habe sie auch auf eine LI angesprochen. Doch sie meinte das wäre ausgeschlossen, weil in der Novalac ja auch Lactose wäre. Sie würde eher vermuten das Enies Magen-Darm-Trakt noch nicht richtig ausgereift ist. Am Dienstag haben wir einen Termin zur U5, da will ich sie noch einmal auf die LI ansprechen. Soll ich mich wieder mit einem unausgereiften Magen-Darm-Trakt abservieren lassen oder soll ich auf einen Test bestehen?
Meine Sorge ist jetzt, Enie bekommt am Tag nur noch 2 Fläschchen von der lactosearmen Nahrung, die übrigen Mahlzeiten bekommt sie schon Beikost, wobei ich darauf achte, dass sie lactosefrei sind. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem Enie auch keine Gläschen mehr bekommt und ganz normal bei uns mitisst. Für diesen Zeitpunkt muss ich ja Bescheid wissen und unsere Ernährung auf eine LI umstellen.
So, nun kennt ihr unsere mitlerweile 6 1/2 Monate alte Geschichte. Ich hoffe hier Antworten auf meine Fragen zu bekommen.
Ach vielleicht sollte ich noch dazu sagen, ich habe keine LI und mein Mann hatte vor seiner Ernährungsumstellung zwar auch immer krampfartige Magen-Darm-Probleme, wurde alllerdings nie auf LI getestet.
Ich freu mich auf eure Meinungen :-)
Ganz liebe Grüße
