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Autor Thema: Thema August: Speisefette  (Gelesen 1420 mal)
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jacky
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supa kuhrty
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« am: August 01, 2007, 11:19 »

Speisefette – Nützliches und Wissenswertes für den Alltag

Fette sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Doch Fett ist nicht gleich Fett. Auf die Qualität und die richtige Verwendung im Haushalt kommt es an.

Fette und vor allem Öle, liefern neben Energie auch lebensnotwendige Fettsäuren, die der Körper zum Teil selbst nicht herstellen kann. Wir brauchen sie aber für so manche Funktion im Körper. Daneben liefern Fette auch verschiedenste Fettbegleitstoffe die sich günstig oder weniger günstig auf unseren Stoffwechsel auswirken können. Dazu zählen unter anderem Cholesterin und fettlösliche Vitamine.

Fette und Öle „was ist der Unterschied?“

Selbst jenen die sich für Ernährungsthemen nicht besonders interessieren dürfte nicht entgangen sein, dass es im Nutzen für den Organismus einen Unterschied macht ob man tierische oder pflanzliche Fette aufnimmt. Was ist aber der Unterschied und warum sind pflanzliche Fette soviel besser für uns?

Ein Fett besteht immer aus einem Glycerinrest und damit verbundenen Fettsäuren. Das Fettsäuremuster entscheidet nun auch maßgeblich über die Qualität des Fettes. Gesättigte, einfach ungesättigte oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren zeigen Unterschiede im Physikalischen Verhalten (der Schmelzpunkt entscheidet ob ein Fett fest oder flüssig ist) und im biochemischen Verhalten (Einfluss auf unseren Plasmacholesterinwert).

Gesättigte Fettsäuren kommen vor allem in tierischen Lebensmitteln vor, der Körper braucht sie nicht unbedingt, denn er kann sie selbst erzeugen. Diese tierischen Fette liefern neben gesättigten Fettsäuren auch Nahrungscholesterin. Unser Körper braucht eine gewisse Menge an Cholesterin um Hormone und Gallensäuren herzustellen. Er ist aber nicht auf die Zufuhr von Außen angewiesen, weil er es in der Leber selbst herstellen kann. Vor allem Menschen mit erhöhten Blutcholesterinwerten sollten darauf achten täglich nicht mehr als 300 mg Cholesterin mit der Nahrung aufzunehmen. Möchtest Du gerne wissen wie viel Du tatsächlich aufnimmst so lasse Deine Ernährung in einer Ernährungsberatung genau analysieren. Bei erhöhten Cholesterinwerten ist es günstig vermehrt Ballaststoffe aufzunehmen, denn diese binden Gallensäuren (die ja aus körpereigenem Cholesterin gebildet werden) welche dann ausgeschieden werden.


In Pflanzen findet man kein Cholesterin sondern so genannte pflanzliche Sterine (Phytosterine) die cholesterinsenkend wirken. Deshalb auch die Empfehlung auf die nötige Zufuhr von hochwertigen Ölen zu achten. Diese Sterine findest Du auch in so mancher Margarine die mit cholesterinbewusster Ernährung wirbt.

Pflanzliche Fette und Öle enthalten die für uns nützlichen ungesättigten Fettsäuren. In aller Munde sind vor allem die Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Einige dieser ungesättigten Fettsäuren,  kann der Körper selbst nicht herstellen. Wir brauchen sie aber damit unser Stoffwechsel optimal funktionieren kann. Das richtige Verhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6 ist auch von Bedeutung. Deshalb macht es nicht viel Sinn zu einem reinen Omega 3 (z.B Fischölkapsel) Präparat zu greifen ohne auch Omega 6 aufzunehmen. In einer ausgewogenen Ernährung ist dieses Verhältnis jedoch auf natürliche Weise gegeben.

Fischöle sind besonders reich an hoch ungesättigten Fettsäuren und liefern uns viel Omega 3. Man spricht auch von Herzschützenden Fischölen. Meeresfische wie Hering, Lachs, Makrele und Sardinen eignen sich besonders und sollten mindestens einmal pro Woche gegessen werden. Hierzu gleich mein Rezeptvorschlag den Du im Forum unter laktosefreie Lieblingsrezepte findest: „Gegrillter Lachs mit Rosmarinkartofferl und Kräuterrahm“.


Und auch Ölsäure gehört erwähnt. Es ist eine einfach ungesättigte Fettsäure. Der Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung sollte gesteigert werden. Unter anderem weil man sich dadurch eine Regulation des Cholesteringehalts im Blut verspricht.


ganzen Bericht lade dir bitte als Pdf runter. Es lohnt sich!!!

oder online auf:
http://www.laktobase.at/index/44

© Mag. MSc. Ariane Hitthaller • Ernährung & Public Health Consulting
« Letzte Änderung: August 01, 2007, 13:13 von jacky » Gespeichert

jacky
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supa kuhrty
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« Antworten #1 am: August 01, 2007, 13:14 »

ich verwende jezt Rapsöl, olivenöl und walnussöl ... klappt super...
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marina
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« Antworten #2 am: August 22, 2007, 15:46 »


also ich verwende auch hautpsächlich olivenöl, sesamöl, und wok-öl (mit knoblauch und ingwer versetzt - super lecker *gg*)
wenn wir mal was frittieren, dann nur mit sonnenblumenöl

das schweineschmalz hab ich nie gemocht - das riecht schon so grauslich, wenn man es erhitzt finde ich  eusa_sick

optimal fürs kochen sind auch selbst angesetzt öle :-)
z.B. chili-öl, knoblauch-basilikum-öl, steinpilz-öl, etc. (ich nehm dafür kalt gepresstes oliven-öl) geht ganz leicht und gibt beim kochen "die feine note"

lg
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jacky
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« Antworten #3 am: August 22, 2007, 16:01 »

knoblauch-basilikum-öl  hmm lecker...
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Birgit
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« Antworten #4 am: August 22, 2007, 16:43 »

Ich verwende nur Olivenöl und ab und zu für den Salat oder so Sesamöl.

Selbst angesetzte Öle hören sich gut an. Gibt es im Forum schon Rezepte?????? Wenn nicht hab ihr vielleicht welche für mich.  Ich denk da jetzt schon an Weihnachten (klingt vielleich verrückt  ) aber ist finde das sowas ein nettes Geschenk ist und ich nehme an,das es auch eine Weile dauert bis das Öl fertig ist.

LG

Birgit
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marina
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« Antworten #5 am: August 22, 2007, 21:15 »

Hi,

ich hab unter "laktosefreie Lieblingsrezepte > Salate, Gemüse & CO > Knoblauchöl selbst ansetzen" die Beschreibung, wie ich das Öl mache, reingegeben, weil das dort schon ein Thema war.

Ich schenke ab und zu auch die selbst angesetzten Öle zu weihnachten her :-) *gg* in einer schönen flasche
Oder selbst angesetzte essig-varianten (z.B. himbeer-essig oder kräuter-essig).

ich mache, wenn ich zeite hab, sowieso gern solche sachen, wie öle oder selbst gemachtes kräutersalz, pesto etc
schmeckt nicht nur lecker, sondern man weiß auch was drinnen ist und wo es herkommt (nämlich aus dem garten) :-)

...verdammt...jetzt hab ich mich selbst hungrig gemacht  :eusa_whistle:

lg
marina
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Birgit
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« Antworten #6 am: August 23, 2007, 07:57 »

Hallo Marina!

Danke für das Rezept.

Ich bin auch nicht anders. Ich mach viele Sachen selbst. Da ich keine Gelatine esse bin ich bei Marmeladen sehr skeptisch. Ich mach sie mir alle mit Agar-Agar selbst, hab heuer schon 14 verschiedene Sorten gemacht und ein paar sind noch in Planung. Kräutersalze sind selbstgemacht auch sehr lecker, sowie eingelegte Zwetschken und Pfirsiche. Und natürlich angesetzte Likör.

LG

Birgit
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marina
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« Antworten #7 am: August 23, 2007, 22:27 »

hi birgit!

wow - 14 verschiedene marmeldadesorten  :icon_eek:
das ist echt viel 
oh ja - selbst angesetzte liköre sind echt lecker *gg* heuer bin ich leider noch nicht dazu gekommen, aber voriges jahr haben wir himbeer-, heidelbeer- und brombeerlikör angesetzt.
setzt du sie in korn an oder nimmst du was anderes als basis?

lg
marina
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Birgit
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« Antworten #8 am: August 27, 2007, 07:57 »

Ehrlich gesagt, bekomme ich sie von meiner Nachbarin geschenkt. (Ich liefere nur die Flaschen) Sie setzt sie aber immer mit Korn an.

LG

Birgit
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