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Zöliakie/Spure und Glutenunverträglichkeit
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Allgemeine INFO & Diskussionen
(Moderatoren:
jacky
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sandra
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Diagnose Zöliakie
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Autor
Thema: Diagnose Zöliakie (Gelesen 793 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
sisi
baby kuhrty
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Beiträge: 18
Diagnose Zöliakie
«
am:
Dezember 19, 2011, 10:48 »
Hallo,
wollte mal fragen, welche Untersuchungen zur Diagnose Zöliakie führen. Ich weiß, dass man, um Zöliakie definitiv zu sichern, eine Dünndarmbiopsie machen muss. Es gibt aber auch noch einige Blutwerte- Antigene, die bei Zöliakie erhöht sind. Bei mir wurde voriges Jahr nur das Transglutaminase-Antigen getestet (das negativ war) und IgA, was im Normbereich war. Heisst das jetzt definitiv, dass eine Glutenunverträglichkeit ausgeschlossen ist?
Hab noch eine weitere Frage: kann sich Zöliakie auch erst beim Erwachsenen entwickeln oder ist das angeboren? Ich weiß, dass einige Zöliakie ohne Beschwerden haben bzw. erst im Laufe des Lebens Zöliakie entwickeln.
Ich frage deshalb, weil bei mir mittlerweile wieder neue Symptome aufgetreten sind und ich mich frage, ob es möglich ist, dass ich innerhalb des letzten Jahres eine Glutenunverträglichkeit entwickelt hab?
Danke für eure Antworten
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sandra
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supa kuhrty
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geheilt durch NAET-Methode
Re: Diagnose Zöliakie
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Antworten #1 am:
Dezember 21, 2011, 09:31 »
hallo!
natürlich kann eine zöliakie auch erst im erwachsenenalter auftreten - dass das eine kinderkrankheit ist, ist ein vorurteil!
die diagnose sieht so aus: man kann zwar bluttests machen, aber eine endgültige diagnose kann nur die dünndarmspiegelung mit biopsie bringen. ich hatte auch eine solche untersuchung und meine darmzotten waren zurückgebildet - wie bei einer zöliakie. jedoch testete ich auch alle antikörper negativ, wodurch eine zöliakie ausgeschlossen wurde. somit denke ich, dass beide untersuchungen für eine diagnose gemacht werden müssen! ACHTUNG: vor der dünndarmspiegelung keine glutenfreie diät beginnen ,- das würde das ergebnis verfälschen!
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tannslys
baby kuhrty
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Re: Diagnose Zöliakie
«
Antworten #2 am:
Dezember 21, 2011, 20:01 »
man darf aber nicht ausser acht lassen das es eine Glutenunverträglichkeit gibt und eine Zöliakie. Meine Dünndarmzotten waren zurückgebildet aber Antikörper in Ordnung darum defenitiv keine Zöliakie. Arzt hat mir trotzdem empfohlen Glutenfrei zu probieren. Seit dem ist meine Fruktose und Histaminunverträglichkeit weg und ich kann einigermassen normal essen, halt ohne Gluten... also Glutenunverträglichkeit.... Mir gehts super!!!
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sisi
baby kuhrty
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Beiträge: 18
Re: Diagnose Zöliakie
«
Antworten #3 am:
Dezember 23, 2011, 13:20 »
Na, dann werd ich die nächste Gastroskopie wohl doch schon im Jänner machen- mag nicht mehr so lange wartenund mich quälen, wenns vielleicht mit einer einfachen glutenfreien Ernährung viel besser würd. Vor 2 Jahren war die Dünndarmschleimhaut im Dudodenum (i weiß net genau, wie weit in den Dünndarm sie runtergespiegelt hat) makroskopisch in Ordnung und nachdem auch die AK negativ waren hat meine Internistin gemeint, eine Glutenunverträglichkeit wäre eher unwahrscheinlich. Werde sie aber diesmal bitten, Proben rauszuzwicken und einzuschicken für eine genaue Analyse. Das ist eh wegen der LI auch nötig...
Zwischendurch hab ich schon das Gefühl, ich hätt eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, so Bacuhweh hab ich manchmal- aber das wurde ja auch schon ausgeschlossen.
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sisi
baby kuhrty
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Beiträge: 18
Re: Diagnose Zöliakie
«
Antworten #4 am:
Januar 02, 2012, 07:19 »
Hallo!
Hab noch eine Frage: bis zu den Untersuchungen soll ich nicht glutenfrei leben, damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden. Wieviel Gluten soll ich denn bis dahin pro Tag zu mir nehmen? Zu jeder Mahlzeit etwas? Butterbrot in der Früh, Nudeln zu Mittag und Brot zum Abendessen? An manchen Tagen ist mir so schlecht, dass ich das sicher nicht schaffe- da ist spätestens nach dem Mittagessen Schluss und ich bring nur mehr Tee runter.
Hab am Mittwoch einen Termin, wo nochmal Blut abgenommen wird und wenn die Werte dann da sind, werd ich hoffentlich bald zur Gastroskopie kommen- werd wohl noch 1-2 Wochen durchhalten müssen...
LG Sisi
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tannslys
baby kuhrty
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Beiträge: 27
LI, HIT, SI, FI
Re: Diagnose Zöliakie
«
Antworten #5 am:
Januar 02, 2012, 19:46 »
ich hab irgentwann mal was von 2 Semmeln am Tag gehört/gelesen wäre genug um eine Glutenbelastung aufrecht zu erhalten... Das was du beschreibst ist auf jeden Fall sehr übertrieben... Als ich Glutenlastig leben sollte habe ich morgens und mittags Glutenfrei gelebt um gut durch den Tag gekommen und hab dann immer was Glutenlastiges zum Abendessen gegessen. Das sollte reichen...
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sisi
baby kuhrty
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Beiträge: 18
Re: Diagnose Zöliakie
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Antworten #6 am:
Januar 28, 2012, 12:50 »
Kleines Update:
nachdem meine Internistin nicht wirklich motiviert war, mich auf Zöliakie zu testen (Zitat: "Das haben nur Kinder und ihre Symptome müssten viel stärker sein!"), hab ich den Arzt gewechselt und bin bei einem Gastroenterologen gelandet, der sehr kompetent wirkt und nach Durchsicht der Vorbefunde und einem kurzen Gespräch sofort die Diagnose stellte: hochgradiger Verdacht auf Zöliakie.
Er war sehr verwundert, dass bis jetzt noch keine Dünndarmbiopsie deswegen gemacht wurde (im Rahmen der 3 Gastroskopien, die ich im Laufe der Zeit hatte wäre das angezeigt gewesen), da seiner Meinung nach Zöliakie bei mir die wahrscheinlichste Sache is.....
In 2 Wochen hab ich nochmal einen Termin mit Gastro, Ultraschall, Blutabnahme usw.... Wird nochmal alles gecheckt.
Ich hab so eine Wut auf die ganzen Ärzte, die ich bisher über mich ergehen lassen musste. All die sinnlosen Medikamente, Psychopharmaka, Therapien; das viele Geld, dass mich der Arbeitsplatzverlust gekostet hat, die ganzen Schmerzen, das Leid, die vielen Tage, die ich zuhaus im Bett und auf dem Klo verbracht hab- alles umsonst??? Ärzten kann ich sowieso nix mehr glauben....
Hab die halbe Nacht geheult und bin immer noch ziemlich fertig, aber jetzt muss i nur no 2 Wochen durchhalten und dann hab ich Gewissheit und dann wird hoffentlich alles besser....
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jacky
Administrator/Redaktion
supa kuhrty
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dank bioresonanz fast ganz geheilt!
Re: Diagnose Zöliakie
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Antworten #7 am:
Februar 07, 2012, 10:54 »
wie gehts die wenn du glutenfreie isst?
ich habs auch nie wirklich testn lassen, aber ich vertrag die gluten auch net - ohne gehts mir gut - mit schrecklich... gewisse mengen vertrag ich aber auch ....doch ein teller mohnnudeln und vorbei is..meiste kommt das am 2. tag dann erst richtig in darm und >
12std danach...
auch wenn du positiv bist - es gibt jetzt schon viel lecker glutenfreies essen - ich ess das ja auch schon 2 jahre lange u dann gehts mir supi... wenn ma sündigen will dann muss ma halt leider mit
rechnen - also bei mir is das halt so..
gute besserung !
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sisi
baby kuhrty
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Re: Diagnose Zöliakie
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Antworten #8 am:
Februar 07, 2012, 12:47 »
Hab jetzt diesen Freitag die Gastroskopie- bis dahin muss ich noch fleissig glutenlastig essen. Jedes Semmerl, in das ich hineinbeisse verwünsch ich dabei. Aber es ist ja nicht mehr lange...
Werd auch bei negativem Testergebnis, versuchen glutenfrei zu leben- nur den ganz strengen Diätstress muss ich mir dann nicht antun. Mein Mann hat mir jedenfalls schon versichert, wenn ich positiv bin, dann werden wir zu einem komplett glutenfreien Haushalt (bis aufs Katzenfutter)- seine Weckerln und Semmeln isst er dann nur mehr im Büro...
werd dann berichten, wie es weitergeht!
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sandra
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supa kuhrty
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geheilt durch NAET-Methode
Re: Diagnose Zöliakie
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Antworten #9 am:
Februar 20, 2012, 11:19 »
hallöchen...
und was ist herausgekommen? bin bissl neugierig. und wie gehts dir mittlerweile?
das mit den ärzten find ich auch schlimm...und die krankenkasse auch. du wirst von arzt zu arzt geschickt, einer "gescheider" wie der andere, viele reden nur blödsinn...und die krankenkasse zahlt das meist. nur bei den wichtigen test musst du wieder selber in die tasche greifen - die meinen immer noch, dass eine unverträglichkeit KEINE KRANKHEIT ist - mir kommts halt so vor.
die unterstützung von deinem mann find ich auch sehr vorteilhaft...das gibts nicht überall. da solltest du sehr froh darüber sein.
ich habe 2011 eine therapie (NAET) gemacht und bin mittlerweile geheilt - keine einzige unverträglichkeit mehr! und diese therapie durfte ich mir natürlich selber zahlen.
wenn du was darüber lesen willst, schau mal hier:
http://www.laktobase.at/forum/index.php/board,57.0.html
wünsch dir viel erfolg!
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sisi
baby kuhrty
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Re: Diagnose Zöliakie
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Antworten #10 am:
Februar 20, 2012, 12:32 »
Hallo,
hab noch auf den histologischen Befund gewartet: Zöliakie ist ausgeschlossen, Dünndarm scheint in Ordnung zu sein. Bis auf die chronische Gastritis (die ich schon länger hab) alles unauffällig.
Werd jetzt mal eine glutenarme Zeit einlegen und schauen, wie es mir geht. Endlich muss ich mich nimmer zu Semmeln und Brot zwingen!
Der Arzt war allerdings enttäuscht über das Ergebnis, weil er der festen Überzeugung war, ich hätte Zöliakie. Auf meine Frage hin, wie es jetzt weitergeht, meinte er, ich soll Eisentabletten wegen des Mangels nehmen (am besten mit einem großen Glas Orangensaft nüchtern....) und mich bei Beschwerden wieder melden. Daraufhin hab ich gesagt, ich hätte Beschwerden und nur wegen der Untersuchung sind die jetzt nicht weg und ein großes Glas Orangensaft auf nüchternen Magen würd einen ziemlichen abführenden Effekt haben (er wusste von meiner FI, hat aber darauf vergessen....). Er meinte, momentan könne er nichts tun, ich muss eben die Eisentablette nehmen und alles wird gut.
Mein Fazit: er hat keine Ahnung und es interessiert ihn auch nicht. Und ich steh wieder da und weiss nicht, was ich tun soll. Wenigstens weiss ich, dass ich keine Zöliakie hab- is ja auch schon mal was!
Ich hab keine Lust mehr schon wieder zu irgendeinem Arzt zu rennen. Am liebsten würd ich nur mehr Reis und Kartoffeln essen- dann sind die Beschwerden wenigstens erträglich.
Was ich wegen der Eisentabletten machen soll, weiss ich noch nicht- spätestens am dritten Tag in Folge bleiben sie nicht im Magen sondern kommen gleich wieder retour und aus der chronischen Gastritis wird wieder eine akute. Andererseits muss ich den Mangel ja irgendwie ausgleichen. Jeden Tag in der Früh zu kotzen, darauf hab ich allerdings keine Lust (und dann isses eh umsonst).
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sandra
Moderator
supa kuhrty
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Beiträge: 2.586
geheilt durch NAET-Methode
Re: Diagnose Zöliakie
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Antworten #11 am:
Februar 24, 2012, 11:15 »
ojeoje...das hört sich gar nicht gut an.
ja leider sind unsere schulmediziner mit unseren problemen oft überfragt. das problem ist auch, dass die tests meiner meinung nach nicht aussagekräftig sind. bei mir waren die dünndarmzotten zurückgebildet...aber die antikörpertests auf gluten waren negativ. da hieß es dann von meinem arzt: sie müssen selbst herausfinden, was sie vertragen und was nicht!
die allergietests finde ich auch einen blödsinn...das zeug hat man so lang drauf und man wird geritzt...da ist ja klar, dass man rot wird. aber was hat die haut mit der verdauung zu tun...das kann man doch nicht 1:1 als nahrungsmittelallergie benennen.
naja egal...ich hab jedenfalls einen großen erfolg mit einer therapie namens NAET gemacht. da werden allergien anders definiert...nämlich: ein allergen ist alles, das jemand nicht verträgt. somit kann man auch auf seine organe oder auch seine emotionen (z.b. unterbewusst nicht verarbeitete gefühle) allergisch sein.
ich würd dir echt raten, dich über so eine therapie zu informieren...ich hab schon so viele erfolgsberichte gehört (2 von meinen bekannten sind auch erfolgreich damit) und auch hier im forum gibts schon einige tolle berichte!
http://www.laktobase.at/forum/index.php/board,57.0.html
wünsch dir viel erfolg!
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