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Autor Thema: Hallo aus Leoben  (Gelesen 395 mal)
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sisi
baby kuhrty
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Beiträge: 18

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« am: Dezember 16, 2011, 09:58 »

Hallo,

nun stell ich mich auch mal kurz vor:

bin 30 und lebe mit meinem Mann und 3 Katzen in Leoben und leide schon seit einiger Zeit an diversen Verdauungsbeschwerden. Eigentlich schon seit ich ein Kind bin- es hat immer geheissen, ich bin ein Sensibelchen, das auf allen möglichen Stress mit Bauchweh und Übelkeit reagiert.

Vor 4 Jahren wurde es ganz schlimm- mir war nach einer Noro-Viren-Infektion über ein halbes Jahr lang ständig schlecht. Nur wenn ich geschlafen hab, hab ichs nicht gemerkt. Bin von Arzt zu Arzt gelaufen, keiner konnte/wollte mir helfen- alle meinten, es sei psychosomatisch.
Dann bin ich auf Anraten einiger Ärzte (die scheinbar selber nicht wussten, was tun) zu einem Psychiater gegangen und hab Psychopharmaka bekommen (eh klar), die zwar ein bisschen geholfen haben (gegen die depressive Stimmung), aber das Problem auch nicht gelöst haben. Ich bekam dann auch Säureblocker gegen eine leichte Gastritis. Und Psychotherapie wurde mir auch empfohlen. Alle meinten, mir sei ständig schlecht wegen der Depressionen und wenn ich dann drauf geantwortet hab: "Wenn es Ihnen ständig übel wäre, würden sie dann nicht auch depressiv werden?" haben sie nur den Kopf geschüttelt.
Nach 8 kg Gewichstabnahme (und im deutlichen Untergewicht) und Depressionen bin ich dann zu einer Internistin gekommen, die auf die Idee kam, ein paar Untersuchungen zu machen (vorher wurden nur eine "gewöhnliche" Blutuntersuchung, eine Magenspiegelung und ein Ultraschall des Bauches gemacht). Stuhl wurde angeschaut, diverse Bluttests gemacht (Zöliakie-Antikörper, Histamin+DAO, ....), ein genauer Ultraschall, ein Röntgen,...
Sie hat dann auch das Antidepressivum, das ich vorher bekam umgestellt und die Säureblocker gewechselt, was mir schon viel geholfen hat. Ich hatte von den Medikamenten scheinbar Nebenwirkungen, die das ganze Übelkeits-/Verstopfungs-/Bauchwehdilemma noch schlimmer machten.
HIT wurde aufgrund der Bluttests vermutet, aber eine Histaminarme Diät hat eigentlich keine Verbesserung gebracht.
Nach einem Schilddrüsen-Ultraschall wurde eine Entzündung festgestellt und nach einer weiteren Blutuntersuchung stand fest: Hashimoto-Thyroiditis. Hab dann Schilddrüsenhormone zum Einnehmen bekommen und die "Depression" wurde besser, die Übelkeit war nicht mehr so massiv, allerdings immer noch da.
Dann wurden ein Laktose-TEst (der war negativ) und ein Fruktose-Test gemacht, der positiv war. Also hab ich eine Karenzzeit eingelegt (das war vor einem Jahr) und nach 3 Wochen strenger histaminarmer und fruktosearmer Diät war mein Schwangerschaftsbauch und die Verstopfung besser. Da ich aber auch zwischendurch mal Blut im Stuhl hatte, wurde im Februar diesen Jahres eine Darmspiegelung gemacht. Das Ergebnis war allerdings unauffällig (leichte unspezifische Entzündungszeichen). Es ging mir dann kurze Zeit besser- inzwischen war die Verstopfung ganz weg und die Übelkeit trat nur mehr sporadisch auf.
Bis ich dann wieder mit neuen Verdauungsproblemen zur Internistin rannte: mir wurde manchmal nach dem Essen plötzlich furchtbar schlecht, Schweissausbrüche, Durchfall, Kreislaufbeschwerden, Zittern, Schüttelfrost. Das war nicht jedesmal, aber doch so alle 2 Wochen und ich war dann für 2 Tage ausser Gefecht. Daraufhin wurden Allergietests gemacht- ich bin gegen einige Pollen allergisch und möglicherweise kommt es da zu Kreuzreaktionen mit Lebensmittel (Sellerie stand da ganz oben auf der Liste).
Ich hab dann auch Ernährungstagebuch geführt und bin nach 2 Monaten draufgekommen, dass inzwischen auch eine LI dazugekommen ist. Ich habe nicht noch einen Laktose-Test machen lassen, aber es ist bald wieder eine Magenspiegelung fällig und da werde ich eine Dünndarmbiopsie machen lassen und gleich auch auf LI und Glutenunverträglichkeit testen lassen.
Momentan lebe ich fruktosearm, laktosefrei und histaminarm und hab zwischendurch immer wieder Phasen, in denen es mir recht gut geht. Allerdings so 2mal pro Monat treten wieder irgendwelche Verdauungsprobleme auf (Übelkeit, Durchfall, aber Verstopfung ist kein Thema mehr).
Alles in allem hat sich schon einiges gebessert, aber zwischendurch gehts mir dann wieder schlecht und ich lieg 2 Tage flach.
Ich hoff, dass ich das auch noch in den Griff kriege. Wahrscheinlich mach ich noch einige Diätfehler, die ich hoffentlich mit eurer Hilfe auch noch ausbessern kann.

Vielen Dank fürs Zuhören

Sisi
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lene
baby kuhrty
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Beiträge: 45

Pilzsporen, Hausstaub, ALLE Pollen,Tierhaare

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« Antworten #1 am: Dezember 17, 2011, 12:40 »

Willkommen Sisi!

Also dein Leidensweg hört sich schrecklich an. Uns was ich auch schlimm finde, ist, dass die Schulmediziner dann zwar sagen, es sei psychisch, aber man bekommt eben wieder nur Tabletten oder Gespräche mit einem Psychologen, aber man bekommt nie heraus, was sich alles im Unterbewussten abspielt!
Wie du das mit Pollenallergie und Sellerieunverträglichkeit beschreibst, so etwas kommt mir von meiner Freundin her bekannt vor. Die isst seither auch nur mehr Diät, backt selber Brot, das sie dann sogar im Urlaub mitnimmt etc. Ihr geht es zwar dadurch viel besser, aber ständig daran denken zu müssen, was man essen darf und was nicht, schränkt die Lebensqualität jedoch extrem ein.
Ich mache derzeit mit meiner kleinen Tochter eine NAET-Therapie wegen ihrer inhalativen Allergien (sie ist gegen ALLES Inhalative allergisch, und das bereits im Kleinkindalter!). Wir hatten erst einige Termine, aber ich muss nachts ihren durchgeschwitzten Pyjama seit dem 3. Termin NICHT mehr wechseln, und bei jeder Behandlung stellen sich irgend welche Schwachstellen bei 1 od. mehreren Organen heraus. Uns wenn eine psychische Blockade auftritt, dann wird diese auch behandelt. Ich bin davon überzeugt, dass ein Großteil aller körperlichen Beschwerden psychische Ursache haben, aber Medikamente zur Symptombekämpfung find ich nicht die beste Lösung. Es sollten schon die "Wurzeln" gekappt werden, und bei NAET besteht diese Möglichkeit eben. Nach unserem Misserfolgen mit Bioresonanz, TCM und Homöopathie (Homöopathie hilft akut bei uns SUPER, aber gegen Allergie leider nicht) ist eben NAET meine einzige Hoffnung, und ich hab ein extrem gutes Gefühl dabei, dass es helfen wird. Nachteil: sehr, sehr zeitaufwändig, viele Termine und dann immer wieder Karenzzeit nach Behandlung und Akkupressur.... Aber wenns hilft.....
Das war nur einmal eine gedankliche Anregung!
Sandra ist in Bezug auf NAET Spezialistin, und wie ich die vom Forum her kenne, wir sie sich bestimmt bei dir melden!

Wünsche dir von ganzem Herzen, dass du wirkliche "Heilungsmethode" findest!

Liebe Grüße

Lene
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sandra
supa kuhrty
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Beiträge: 2.586


geheilt durch NAET-Methode

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« Antworten #2 am: Dezember 21, 2011, 09:43 »

willkommen im forum liebe sisi!

lene hat mich ja schon angekündigt     

dein leidensweg klingt schlimm...aber einige passagen daraus, könnte ich genauso erzählen. ich bin nach jahrelangen beschwerden drauf gekommen, dass ich eine laktoseintoleranz habe. nach und nach kamen dann noch andere unverträglichkeiten und auch allergien dazu. bis mein internist (spezialisiert auf nahrungsmittelunverträglichkeiten und allergien) auch mit seinem latein am ende war.

hab dann einige zeit selbst herumgedoktert. bei mir wars so weit, dass ich fast nur mehr schlechte tage hatte. es war einfach nichts mehr übrig, was ich vertragen habe.

hab dann diese besagte NAET-methode gemacht. anfang 2011 hab ich begonnen - nach einigen monaten war ich komplett geheilt. ich kann wieder alles essen, habe keine pollenallergie mehr und bin viel fröhlicher!

meine unverträglichkeiten wurden durch ein traumatisches erlebnis in der teenager-zeit ausgelöst. ich konnte das ereignis seelisch nicht verarbeiten, deshalb musste sich mein körper damit beschäftigen. bei NAET wurde das alles bearbeitet.

jedenfalls hoffe ich, dass du für dich den richtigen weg findest! falls du tipps braucht einfach hier im forum fragen. du kannst uns auch mal einen ausschnitt aus deinem ernährungstagebuch posten - vielleicht finden wir heraus, was dich 2 tage im monat flach legt!
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sisi
baby kuhrty
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Beiträge: 18

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« Antworten #3 am: Dezember 30, 2011, 12:05 »

Hallo,

werd wieder beginnen, ein Ernährungstagebuch zu führen und dann hier reinstellen, vielleicht habt ihr ja eine Idee- das letzte hab ich irgendwann aufgegeben, weil ich ausser der LI keine Zusammenhänge erkennen konnte.
Ich habe eine Ausbildung im Bereich der Medizin (Radiologietechnologie) und hab mich auch schon soviel mit NMI usw. beschäftigt, dass mir immer bewusster wird, wie komplex das ganze System ist und dass es einige Faktoren gibt, die ich nicht beeinflussen kann bzw. vielen Dingen kann man nur durch ausprobieren, Auslassdiäten und Provokationstest auf die Spur kommen. Und das ist so mühsam...

Inwieweit Geschlechtshormone, Schilddrüse, Psyche und Kreuzallergien eine Rolle spielen, wird mir wohl keiner definitiv beantworten können).
Hab den Verdacht, dasss die weiblichen Hormone ein wichtiger Faktor sind und dass die Antibabypille auch mit reinspielt- von den Ärzten kommt bei diesen Theorien aber immer nur "Na, i weiss net!?!"

NAET wird wohl eher nichts für mich sein-dafür bin ich wahrscheinlich zu sehr Techniker und Naturwissenschaftler. Momentan hab ich auch gar kein Geld dafür- die Psychotherapie kostet ja auch einiges- dazu noch die Internistin, die Wahlärztin ist.... Hab mir den Thread schon durchgelesen und hab festgestellt, dass ich auch einmal bei einem Arzt war, der was ähnliches gemacht hat. Substanzen zum Halten, auf die Zunge oder zum Riechen und dann die Muskelspannung testen. Dabei kam aber nichts raus (ausser Diagnose Depression, die ich schon zuvor bekommen habe) und er meinte auch, er könne mir nicht helfen, ich sei soweit gesund- laut seiner kinesiologischen Untersuchung.

Meine Psychotherapeutin hat mir zumindest soweit geholfen, dass ich etwas besser mit meinem Körper und meinen Symptomen umgehen kann und wir arbeiten an allen möglichen anderen "Seelenbaustellen" von mir- möglicherweise bessert sich das Nahrungsmittelproblem dadurch auch irgendwann. Anfangs wars mir ja noch monatelang 7 Tage die Woche 24h lang schlecht- wahrscheinlich auch schon vor lauter Angst, was Falsches zu essen- das ist ja jetzt schon viel besser und die Angst, was Falsches zu essen ist auch nicht mehr so im Vordergrund.

Hab auf jedenfall schon einiges im Forum gefunden, was mir weitergeholfen hat!

LG Sisi
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jacky
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supa kuhrty
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Beiträge: 4.966


dank bioresonanz fast ganz geheilt!


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« Antworten #4 am: Februar 07, 2012, 11:16 »

  vo mir auch -



 bin auch aus LE und mach eine alternative behandlung bei www.hcc-leoben.at

hat mir schon sehr viel geholfen..

viel spass hier bei uns,

lg jacky
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