Bei der Suche nach den Störfaktoren brauchen Sie sich nur zu fragen, von welcher Nährstoffgruppe Sie am meisten und vermutlich zu viel zu sich nehmen. Wie die meisten Mitteleuropäer werden auch Sie feststellen, daß Sie
sehr viele Kohlenhydrate in Form von Brot, Gebäck, Kartoffeln, Reis, Nudeln und Zucker essen. Diese kohlenhdrathaltigen Nahrungsmittel gibt es erst seit der letzten Sekunde der Menschheit. Wir sind genetisch auf diese Kostform also noch gar nicht programmiert. Deshalb können wir nur eine begrenzte Menge Kohlenhydrate verarbeiten. Die täglichen Überangebote sind somit ein gefundenes Fressen für Gärbakterien, die sich ungezügelt vermehren können. Dieses wird um so schlimmer, je mehr Sie auch noch Vollkorn, Rohkostsalate und Obst dazu essen. Diese naturbelassene, ballststoffreiche Kost besteht zu allen Überfluß auch noch aus äußerst schwerverdaulichen Kohlenhydraten - einem idealen Gärmedium.
Sie werden nun mit Entsetzen feststellen müssen, daß für Sie u.U. Ihr Vollkornbrot, Müsli, Rohkostsalat, Nudelgericht oder Obstteller gar nicht so gesund ist, wie bisher angenommen. Viele schwören auf Vollwertkost ohne zu ahnen, daß so manche Befindlichkeitsstörung oder Krankheit auf dieser vermeintlich so gesunden Kost beruht.
Viele wissenschaftliche Untersuchungen (u.a. von Prof. Dr. med. Karl Pirlet, em. Ordinarius Uni Frankfurt) haben schon in den vergangenen Jahrzehnten belegt, daß sich
umso mehr toxische Alkohole bilden, je
kohlenhydratbetonter, je balaststoffreicher und je naturbelassener die Kost ist. Und die Vollwertigkeit kann u.U. mehr Schaden stiften als Nutzen!
Diese toxischen Alkohole können die verschiedensten Krankheitsbilder hervorrufen, da sie theoretisch jede Zelle schädigen können. Es ist naheliegend, daß die Organe am ehesten erkranken, in denen die Toxine entstehen bzw. entgiftet werden. Darum sind entzündliche Darmerkrankungen mit massivem Blähbauch, mit Durchfall oder Verstopfung, an erster Stelle zu nennen. Oft ist die Leber belastet, die zu Verfettung neigt und in der Blutuntersuchung erhöhte Leberwerte (GOT, GPT und besonders GGT) zeigt.
Sehr häufig reizen oder schädigen
die toxischen Alkohole die Immunzellen insbesondere in der Darmwand, was einerseits zu Nahrngsmittelunverträglichkeiten, anderseits zu vermehrter Infektanfälligkeit führen kann. Deshalb sollten Sie bei wiederholtem Auftreten beispielsweise
von Bronchitis, Sinusitis oder Zystitis immer auch an einen gestörten Darm denken.
Da die toxischen Alkohole Methanol, Benzol & Co. hirngängige Substanzen sind, wird es jedem einleuchten, daß zentralnervöse Störungen
wie Schwindel, Kopfschmerz, Migräne, Konzentrationsstörungen und chronische Müdigkeit von ihnen ausgelöst werden können.
Keinesfalls darf unerwähnt bleiben, daß Gärungs- und Fäulnisprozesse selbstverständlich auch schon bei Kindern und Kleinkindern vorkommen und folglich auch die oben erwähnten Erkrankungen.
So kompliziert die Zusammenhänge auch sein mögen, mit einer besonders detailierten Stuhluntersuchung in einem Speziallabor läßt sich in der Regel die Diagnose stellen und daraufhin eine erfolgreiche Darmsanierung durchführen.
siehe auch
http://www.bimedical.de/ (unter Behandlung/Mikroökologische Darmsanierung/Selbstvergiftung im Darm)