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Autor Thema: Der mühsame Weg der Diagnose  (Gelesen 918 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Sascha_NÖ
kuhrty
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« am: Juni 04, 2010, 07:27 »

So also Leute ich mache das Thema auf da sicha viele die gleichen Probleme und Wege zur Diagnosefindung haben:

1. nach 1/2-3/4 Jahr probleme und zahlreichen Tabletten habe ich nach großer Diskussion mit ehemaligen Hausarzt eine Magenspiegelung durchgesetzt (er verstand nicht warum man das so jung machen möchte - aber ich wollte kalrheit haben) - Ergebniss Magenspiegelung: Keine Bakterielle Entzündung und nichts sichtbares - Dafür jede Menge Schmerzen dabei trotz Narkose bei der ich aber meine Hand zum Schlauchalten verwenden muss.
2. angefangen hat alles bei mir mit dem Selbsttest (2 Gläser Milch auf nüchternen magen) - danach gings mir extrem schlecht 
3. Fructose selbsttest (2 Gläser Fruchtsaft) - keine Reaktion
4. Lactose Test gemacht - Ergebniss: grenzwertige ganz leichte Intoleranz
5. nachdem sich bei lactosefreier/geringer Ernährung gings noch immer schlecht - ergo Bluttest auf Zöliakie der dann postiv ausfiehl - eine weitere Gastroskopie (diesmal Darm) wollte ich aufgrund der schmerzen im ersten nicht machen
6. stellte ich die Ernährung auf komplett glute/lactosefrei um und es wurde ein wenig aber nicht komplett besser
7. Stellte ich mir daher die frage was noch nicht passen kann -jetzt gin ich zu einer Kinesiologin vond er ich schon viel gutes gehört hatte (Kinesiologie wird medizinisch aber nicht angesehen!) Hier lies ich mich Testen und sie sagte mir das ich Roggen nicht vertrage (Weizen, Dinkel usw. schon - da die allgemeinmedizin das ganze nur großflächig testen kann - sprich nicht ins Detail) + leichte Lactoseunvertr. habe - hier bekamm ich am Histblocker (Mittages je 2 St. - da ich mittags mein Tief habe), Rosenain Tropfen (gegen die Müdigkeit - auch mittags) - bittersegen (Abends für die Verdauung)
Noch hinzuzufügen ist das sie eben meint das ich Roggen nicht vertrage (habe sehr sehr viel roggenbrot gegessen)-diese unverträglichkeit hat den Histaminspiegel extrem hochgetrieben - die LI-Atem/Zöli-Bluttest zeigten das ganze an da dies mit dem Histaminspiegel zusammenhängt (was mir auch ein fachmediziner per mail bestätigt hätte)
8. Dies hab ich mal 2 Monate genommen und siehe da es wurde die Haut extrem besser und mir gings auch besser (muss aber auch dazu sagen das ich auch noch glutenfrei gegessen habe - bis auf ein paar Dinkelbrot/nudeln versuche die auch gut liefen)
9. Machte ich nach den 2 Monaten wieder einen Besuch bei der Kinesiologin und beim austesten kam raus das ich jetzt nur mehr 1 Histablocker mittags brauche - bittersegen abends weiter - Rosenain noch leer machen und dann fertig + dazu gab sie mir noch Mineralstoffe die angeblich bei mir extrem fehlen. + den Tipp das ich bei HIT auch mir Hefe im brot aufpassen muss - und das es im Hofer ein Dinkelbrot gibt das sehr geringen hefegehalt hat - in 2 Monate soll ich wieder kommen und wenn Haut passt und es mir gut geht machen wir Tests wie weit ich gehen kann (sprich mal ein Bier, Reines Weizen, Pizza usw.)
10. Machte ich vom Hausarzt einen Bluttest auf Histamin - dieser fiel negativ aus (er meinte aber das die behandlung den wert auch schon verringert haben kann - oder fehler im test sind auch immer möglich)

Jaaa das ist mal mein bisher sehr steiniger Weg zur Klärung meines Problems (hoffentlich).

Sinn des eintrages hier soll sein das ich euch am laufenden halten kann und sollte sich die erste Fehldiagnose bestätigen das Forumbesucher die es vl. ähnlich geht auch diesen Weg vielleicht probieren können.

 
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jacky
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supa kuhrty
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« Antworten #1 am: Juni 04, 2010, 11:20 »

also bist mit der alternativ-med zufrieden?? wie gehts dir jetzt?

danke für den bericht 
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Sascha_NÖ
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« Antworten #2 am: Juni 04, 2010, 13:45 »

jop voll - mir gehts schritt für schritt besser - sicha gibts rückschläge aber is wie laufen lernen. Immer wieder was austesten und da fällt ma hald manchmal hin - aber lichtblick das ich bis auf roggen wieder fast alles "frisch" essen kann ist schon mal was.

Wies natürlich weiter geht wird sich zeigen aber alleine auf der haut merkt ma schon das bergauf geht. - dachte nie das das so extram zamhängt.
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jacky
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« Antworten #3 am: Juni 09, 2010, 09:01 »

  halt uns am laufenenden bitte    hört sich super an 
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Schlumpfine
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« Antworten #4 am: Juni 09, 2010, 09:21 »

Also der Bericht ist echt interessant und vor allem die Tatsache, dass deine Roggenallergie den Histaminspiegel in die Höhe treibt finde ich wichtig. Ist für mich eh nachvollziehbar, aber man übersieht das leicht. Die Schulmedizin geht da leider auch nicht so ins Detail.

Vielleicht wage ich mich auch nochmal an eine Kinesiologische Austestung . Hab schon viel Positives darüber gehört.

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Sascha_NÖ
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« Antworten #5 am: Juni 10, 2010, 07:07 »

jap würde ich dir auch empfehlen denn wie du schon erwähnt hast - die schulmedizin sieht nur das hauptproblem und nicht den auslöser - für die gibt es nur ein ja oder nein .. und kein genaues warum. wie wennst unkraut abschneidest - es kommt wieder - man muss die wurzel ausreißen.

Hab mich nähmlich mit den lausigen ergebnissen und erklärungen nicht zufrieden gegeben und wollte es genauer wissen und anscheinend war das genau richtig.

Bin jetzt viel besser drauf, nicht mehr so angeschlagen und sogar meine ganzen Leute sagen mir ständig das i wie ausgewchselt war und jetzt wieder "normal" (bin sonst immer gut drauf und für jeden scherz zu haben) bin.

Ich würds probieren - hast nix zu verlieren...
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Schlumpfine
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« Antworten #6 am: Juni 10, 2010, 09:01 »

Stimmt, ich kenn sogar eine Kinesiologin die nicht nur die auslösenden Lebensmittel austestet, sondern auch noch auswertet, welche Lebensmittel man durch was ersetzen kann. Hatte ich schon ganz vergessen, dass ich das mal in Angriff nehmen wollte. Ich hatte jedeoch auch schon mal eine negative Erfahrung mit einer Kinesiologin, aber schwarze Schafe gibt es überall - sogar in der Schulmedizin!
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Sascha_NÖ
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« Antworten #7 am: Juni 10, 2010, 12:21 »

hm naja bei was hast du da negative erfahrung gemacht?

ja gibt genug schulmediziner die dir gerne unnötige sachen machen/verschreiben um kohle zu sehen ;)
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Schlumpfine
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« Antworten #8 am: Juni 10, 2010, 13:08 »

Ja, es gibt auch genug Schulmediziner die einem die Krankheit absprechen wollen

Bei einer kinesiologischen Behandlung hab ich mal schlechte Erfahrungen gemacht. Inzwischen hab ich aber so viel Positives darüber gehört, vor allem Leute mit Intoleranzen haben gute Erfolge erzielt!
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jacky
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« Antworten #9 am: Juni 11, 2010, 10:02 »

es gibt überall schwarze schafe  egal in welcher branche ... man muss nur der/die richtigen finden... ich hab auch nur viel gutes gehört... 
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rebilis
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« Antworten #10 am: Juni 11, 2010, 14:36 »

ich war auch kinesiologisch austesten bei einer hautärztin, die klassisch schulmedizinisch ausgebildet ist, sich aber intensivst mit alternativmedizin beschäftigt und den menschen als ganzes sieht.
ich habe mich dort sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt.
leider ist sie wahlärztn, aber wenn man bedenkt, dass es mir nach zwei wochen bereits um sovieles besser geht, ist das geld gut angelegt.
nachuntersuchung habe ich 5 wochen nach der erstuntersuchung.
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