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Autor Thema: Onlineseminar Allergische Symptome aber keine Allergie? - Histaminintoleranz  (Gelesen 2238 mal)
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sandra
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« am: März 15, 2010, 14:42 »

Histaminintoleranz am 20. April 2010 
Beginn: 18:30
  Referent: Dipl. oec. troph. Hannah Gören
Beschreibung

Histamin besitzt vielfältige Funktionen im menschlichen Organismus. Es wirkt als Gewebshormon und beeinflusst die Sekretion zahlreicher Neurotransmitter indirekt.Weiterhin ist Histamin an der Immunabwehr beteiligt und spielt eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen sowie inflammatorischen Prozessen. Von einer Histamin-Intoleranz spricht man, wenn auf das mit der Nahrung aufgenommene Histamin mit einer Unverträglichkeit reagiert wird. Das kann passieren, wenn zu wenig histaminabbauendes Enzym Diaminoxidase (DAO) im Körper vorhanden ist oder wenn mehr Histamin zugeführt wird als der Organismus abbauen kann. In diesem Online-Vortrag erfahren Sie was Histaminintoleranz ist, wie sie sich äußert und wie eine Histaminintoleranz festgestellt werden kann. Im Anschluss steht Ihnen Frau Gören im Live-Chat noch Rede und Antwort.

Hier anmelden:
http://live1.ipmediasuite.com/scripts/registerform.cfm?event=4674&lan=de
« Letzte Änderung: März 17, 2010, 10:53 von jacky » Gespeichert
jacky
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« Antworten #1 am: April 12, 2010, 12:30 »

nächst woche is soweit... also noch anmelden   
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tannslys
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« Antworten #2 am: April 13, 2010, 20:31 »

eine Frage, ich will den Vortrag unbedingt sehen, hab mi auch schon längst angemeldet aber jetzt ist mir leider was dazwischen gekommen... kann man eigentlich den Vortrag auch im nachhinein anschauen???
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jacky
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« Antworten #3 am: April 15, 2010, 17:09 »

eine Frage, ich will den Vortrag unbedingt sehen, hab mi auch schon längst angemeldet aber jetzt ist mir leider was dazwischen gekommen... kann man eigentlich den Vortrag auch im nachhinein anschauen???


kommt drauf an ob sie es dann als video hochladen, aber sonst wird der vortrag sicher nochmal gehalten.... ich frag dir dann nach.. 
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sandra
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« Antworten #4 am: April 21, 2010, 13:10 »

war ganz interessant gestern - hier das handout vom vortrag und noch andere dokumente, die man herunterladen konnte. 
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jacky
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« Antworten #5 am: April 21, 2010, 13:42 »

Ich hab schon wieder keinen link bekommen.. aber hab auch arbeiten müssen bis 22h
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sandra
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« Antworten #6 am: April 21, 2010, 14:37 »

moi du arme...so viel arbeit!!

wieso hast keinen link bekommen? ich hab zwar kurz vor dem vortrag keine mail mehr bekommen, aber bei der anmeldungsbestätigung war einer dabei! 
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sandra
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« Antworten #7 am: April 21, 2010, 16:22 »

die vortragende hat noch einige fragen zur HIT beantwortet und den teilnehmern geschickt - hier das mail:

Hallo, liebe Teilnehmer,

 

vielen Dank für Ihre Teilnahme am gestrigen Online-Seminar zum Thema Histaminintoleranz. Nachstehend werde ich die noch offen gebliebenen Fragen beantworten:

 

   1. Welche Medikamente kann man bei HIT nehmen: laut Reinhardt Jarisch: Fenbufen, Levamisol, Ibuprofen (kein Aspirin, Diclofenac)

 

   2. Zum Thema Histamin in Hefe: ich habe mit der Versuchsanstalt der Hefeindustrie in Berlin telefoniert und bin zu folgenden Informationen gelangt: es gibt Literaturquellen aus den sechziger Jahren, die belegen, dass Hefe Histamin enthält. Hefe selbst enthält DEFINITIV kein Histamin. Auf Hefen vermehren sich allerdings gerne Milchsäurebakterien. Früher wurde Hefe/Hefeextrakt bei Temperaturen hergestellt, die das Wachstum von Milchsäurebakterien (und anderen) begünstigten. Zudem herrschten relativ  unhygienische Zustände. Die Bakterien und die bakterielle Zersetzung während der Hefeherstellung führte dazu, dass Histamin in Hefeprodukten zu finden war.
      Heutzutage wird Frischhefe/Backhefe unter hygienischen Bedingungen und unter Einhaltung der Kühlkette bei 2- 7° C hergestellt und eine „Kontamination“ ist weitestgehend auszuschließen. Beim Backvorgang (bzw. beim „gehen“ des Teiges) – wenn höhere Temperaturen herrschen, bei denen sich die Milchsäurebakterien wieder vermehren können – fehlt dennoch das Enzym, das aus Histidin Histamin „produziert“. Also alles in allem ist es laut der Versuchsanstalt der Hefeindustrie metabolisch (das heißt stoffwechselbedingt) nicht möglich, dass Histamin in Hefeprodukten oder Hefegebäck vorkommt.

Wer dennoch das Gefühl hat beim Verzehr von Nahrungsmitteln, die Hefe enthalten zu reagieren, sollte diese am besten weglassen. Wie auch bei anderen Lebensmitteln kann man ja auch nie sicher sein unter welchen hygienisch bzw. unhygienischen Umständen das pRodukt hergestellt wurde und, ob immer die Kühlkette einwandfrei eingehalten wurde.

Ich erhalte im Laufe der Woche noch wissenschaftliche Publikationen und werde Sie auf dem Laufenden halten, falls ich noch nähere Informationen herausbekomme.

 

   3. Kosten Histamin im Stuhl: 33,22 €. Im Anhang finden Sie die Anforderungsbögen zu allen Untersuchungen bezüglich Histaminintoleranz.
 

   4. Kaffee und HIT: es gibt zwei verschiedene Herstellungsverfahren: die Trocken- und die Nassaufbereitung (nach der Ernte muss das Fruchtfleisch und das Silberhäutchen der Kaffeebohne entfernt werden). Bei der Trockenaufbereitung findet keine Fermentation (Zersetzung durch Bakterien) statt, bei der Nassaufbereitung hingegen schon (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kaffee ). D.h. (theoretisch), dass hier Histamin enthalten sein könnte (bedingt durch die bakterielle Zersetzung). Auch hier gilt: ausprobieren und bei Beschwerden einfach nicht essen bzw. trinken.

 

   5. HIT und Hashimoto: Zitat Herr Dr. Pfisterer: „ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Th. Hashimoto und Histaminintoleranz besteht nicht. Allerdings ist häufig zu beobachten, dass Patienten mit Schilddrüsenstörungen auch Magen-Darm-Probleme haben. Auf jeden Fall sollten Sie eine Glutensensitivität ausschließen (z. B. über einen Stuhltest bei www.ganzimmun.de). Eine Untersuchung der Darmflora ist sinnvoll, um evtl. eine Neigung zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten erkennen zu können.“ (http://www.histaminose.at/forum/board_entry.php?id=703&page=1&category=0&order=last_answer&descasc=DESC ).
      Ich werde mich noch einmal schlau machen und Sie ggf. informieren.

 

   6. Thyranojod und HIT: ich konnte keine Hinweise  finden, dass Thyranojod bei HIT nicht genommen werden kann.

 

   7. Zu Antihistaminika: sie bauen kein Histamin ab, blockieren aber die Rezeptoren für Histamin und lindern deshalb die Symptome. Also kann es durchaus helfen, diese zu nehmen.

 

   8. Stress, Fliegen, Sport, geistige Belastung und Hitze können die Symptome einer HIT verschlechtern.

 

   9. Allergieschocks können bei HIT auftreten.

 

  10. Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen sind mir bei HIT nicht bekannt.

 

  11. Zum Thema Impfen und Desensibilisierung: sobald IgE und Mastzellen im Spiel sind kommt es zu einer Ausschüttung von Histamin…Ob das symptomatisch relevant ist, kann ich allerdings nicht sagen.

 

  12. Allergologen oder Allgemeinmediziner sind für das Thema HIT zuständig.

 

  13. Zu DAOsin gibt es Wirksamkeitsstudien. Auf die warte ich im Moment. Sobald ich sie habe, werde ich berichten.

 

 

Ich hoffe ich habe hiermit alle offenen Fragen beantworten können.

 

Herzliche Grüße aus Mainz!

 

Hannah Gören

 

 

GANZIMMUN DIAGNOSTICS AG
Hans-Böckler-Straße 109
D-55128 Mainz

www.ganzimmun.de
www.medivere.de
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« Letzte Änderung: April 23, 2010, 11:34 von jacky » Gespeichert
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« Antworten #8 am: April 22, 2010, 09:09 »

 


wow interessant!! danke sandra   
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sandra
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« Antworten #9 am: April 22, 2010, 09:37 »

bitte - gern!

find das mit der hefe total interessant...hab nie genau gewusst, ob das jetzt geht oder nicht. 
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sandra
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« Antworten #10 am: April 22, 2010, 12:16 »

diese mitarbeiterin ist ja sehr fleißig...hier noch studien über DAOsin (bzw. früher hießen sie ja Pellind).

viel spaß beim lesen - bin selbst noch nicht dazu gekommen 
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Goeren
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« Antworten #11 am: April 23, 2010, 12:34 »

Hier kann man ein aufgezeichnetes Online-Seminar ansehen: http://www.medivere.de/seiten/ek_detail_5.php?video_id=31&id=96.

Herzliche Grüße

Hannah Gören 
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« Antworten #12 am: April 26, 2010, 14:30 »

super danke hannah!
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