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Autor Thema: Fehlbesiedelung / Overgrowth - des Dünndarms  (Gelesen 3046 mal)
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jacky
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« am: Dezember 02, 2009, 13:01 »

Da wir hier auch immer wieder betroffene haben die einen sehr hohen anstieg beim H2-Atemtest haben!

zitat:
"Schädigung der Darmschleimhaut
Durch die Fehlbesiedelung des Dünndarms kommt es zu einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut und zu
Störungen in der Resorption. Die so entstehende Malabsorption bezüglich essentieller Nahrungsbestandteile
steht neben starkem Mundgeruch nicht selten im Vordergrund der klinischen Symptomatik des Overgrowth-
Syndroms. Als Ursache für die Schleimhautschädigung können toxische, bakterielle Stoffwechselprodukte (vor
allem durch den Bakterienstoffwechsel dekonjugierte Gallensäuren) verantwortlich gemacht werden. Bei
fortschreitender Mucosaschädigung ist mit einer erhöhten Darmschleimhautpermeabilität zu rechnen, die
wiederum aufgrund einer dadurch bedingten Antigenüberflutung zu Störungen des intestinalen Immunsystems
führt (Nahrungsmittel-allergien, Infektanfälligkeit)."



Zitat:
"Diagnostik des Overgrowth-Syndroms
Unspezifische diagnostische Hinweise in Richtung Overgrowth lassen sich mittels der quantitativen Bestimmung
der Verdauungsrückstände, insbesondere der Fette, der Gallensäuren sowie den Entzündungsmarkern alpha-1-
Antitrypsin, Lysozym und PMN-Elastase ermitteln. Auch die quantitative mikrobiologische Analyse der
Faecalflora kann Hinweise auf eine Dünndarm-Überwucherung geben. Als verdächtiger Befund wäre eine
deutlich reduzierte Laktobazillen- und Enterokokkenflora einzustufen. Zur Beurteilung und Einschätzung einer
Malabsorption sollte eine Atomspektrometrische Vollblutanalyse (Bestimmung von Mineralien und Spurenelementen;
insbesondere auch Zink) durchgeführt werden."



Zitat:
"Testprinzip
Wie der Nachweis einer Laktoseintoleranz basiert auch dieser Test auf einem Provokationsexperiment mit
anschließender Atemgasanalyse. Als Testzucker wird hier jedoch nicht Laktose sondern Laktulose eingesetzt
Laktulose ist eine Disaccharid, das nur von der Dickdarmflora verstoffwechselt werden kann. Nach oraler
Aufnahme gelangt die Laktulose in den Darm, wo sie normalerweise erst nach Eintritt in das Kolon durch die
Dickdarmflora abgebaut wird.

Es entsteht Wasserstoff, der über das Blut in die Lunge gelangt, abgeatmet wird
und so nach 60-90 min in der Atemluft nachgewiesen werden kann. Liegt ein Overgrowth-Syndrom vor, wird die
Laktulose durch die Fehlflora bereits im Dünndarm fermentiert. Der Anstieg der H2-Konzentration in der
Atemluft erfolgt früher, nicht selten bereits nach 10-20 min.
"



Dort kann mach auch gleich eine Stuhlprobe einschicken, weiteren Infos siehe Kontaktdaten:

Quelle: © GANZIMMUN Labor für funktionelle Medizin AG
Hans-Böckler-Str. 109 55128 Mainz Tel.: 06131-7205-0 Fax: 06131-7205-100
Email: info@ganzimmun.de web: www.ganzimmun.de




so jetzt mit dem ganzen bericht! 
« Letzte Änderung: Dezember 02, 2009, 13:36 von jacky » Gespeichert

Ela
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« Antworten #1 am: Dezember 02, 2009, 13:08 »

Bei mir wurde dieser Test mit Glucose gemacht, nicht Lactulose - hat das dann die selbe Aussagekraft? 
War negativ...
Beim Laktose- und Fructosetest hatte ich gleich einen massiven Anstieg, schon nach 15 Minuten
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sandra
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« Antworten #2 am: Dezember 02, 2009, 13:24 »

den test kann man mit den ganzen atemtests machen - ich habs eben gleichzeitig mit dem fruktosetest getestet - wenn der h2-wert schon nach 15 minuten angestiegen ist, hast du ziemlich sicher eine fehlbesiedlung!

eine fehlbesiedlung kann auch entstehen, wenn die klappe zwischen dünn- und dickdarm undicht ist - tritt v.a. bei nahrungsmittelintoleranzen auf, weil im dickdarm so viel gas ensteht, dass es die klappe aufdrückt!
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jacky
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« Antworten #3 am: Dezember 02, 2009, 13:35 »

hmm..


also beim laktosetest stieg mein wert total langsam an..


sorry hab vergessen den ganzen bericht anhängen  ... siehe pdf oben...
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Ela
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« Antworten #4 am: Dezember 02, 2009, 21:26 »

Hm... kann's sein dass zusätzlich eben alle Zuckertests so steigen müssten?
bei mir nämlich wie gesagt rapider Anstieg beim Laktose- und auch beim Fruktosetest. Deswegen hieß es: Verdacht auf Fehlbesiedelung, zur Erhärtung den Glucosetest. Weil dieser nicht so angestiegen ist war die Diagnose: keine Fehlbesiedelung.
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Michael
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« Antworten #5 am: Dezember 03, 2009, 08:32 »

Hm... kann's sein dass zusätzlich eben alle Zuckertests so steigen müssten?
bei mir nämlich wie gesagt rapider Anstieg beim Laktose- und auch beim Fruktosetest. Deswegen hieß es: Verdacht auf Fehlbesiedelung, zur Erhärtung den Glucosetest. Weil dieser nicht so angestiegen ist war die Diagnose: keine Fehlbesiedelung.


Bei mir war es gleich wie bei dir. Laktose und Fructosetest sind in den ersten 15min voll angestiegen. Habe dann auch einen Glucosetest gemacht auf Dünndarmfehlbesiedelung, aber bei Glucose ist der H2-Wert überhaupt nicht angestiegen.

Das liegt daran, dass die Bakterien,die sich im Dünndarm angesiedelt haben nicht auf die Glucose ansprechen sondern eben nur auf Fructose und/oder Laktose. Wenn dein Wert also in den ersten 15 min extrem hoch ansteigt hast du mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit eine DDFB.
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Sascha_NÖ
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« Antworten #6 am: März 16, 2010, 07:51 »

also mein Arzt bei dem ich den Lactosetest gemacht habe hat mir letztens nachdem ich ihm erzählt habe das ich immer noch hin und wieder probleme habe gesagt dass es auch sein kann das ich eine Bakterielle Aniedelung oder eine entzündung im darm haben kann die die Lactoseintoleranz erst hervorgehoben hat (habe laut ihm nur leichte unverträglichkeit - was ich nicht finde).
Sollte jetzt beim Blutergebniss was rauskommen wäre noch die möglichkeit eine darmspiegelung (weih - magenspiegelung war schon schirch) zu machen um diese möglichkeit auszuforschen .. vielleicht bekommt man das weg wenn man hier bakteriell was hat..

  kann das sein? - ich meine wenn ich das wegbekommen könnte würde ich sich das auch machen 

« Letzte Änderung: März 16, 2010, 07:54 von Sascha_NÖ » Gespeichert
sandra
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« Antworten #7 am: März 16, 2010, 10:23 »

also bei mir wurde die fehlbesiedelung beim fruktose- und laktosetest erkannt...wenn der h2-wert ziemlich schnell ansteigt (nach 15 oder 30 minuten) dann hat man eine fehlbesiedelung. habe dann antibiotika dagegen bekommen und mir gehts jetzt viel besser   
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peppa_ann
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« Antworten #8 am: März 16, 2010, 10:44 »

@ Sascha: bei mir ist es auch so, dass ich trotz Diät immer noch Beschwerden habe...werde jetzt auch eine Darmspiegelung machen, da mein Arzt meint, es könnte sein, dass ich eine Entzündung habe(chron. Colitis). Ich hoff mal, dass ich sowas nicht habe, weil das wär ja echt besch*****! Ich habe mit mehreren Personen geredet, die schon mal eine Darmspiegelung hatten und die haben gemeint es is halb so schlimm...man bekommt eh ein Spritze vorher und dann merkt ma nix! 
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« Antworten #9 am: März 17, 2010, 10:39 »

ok also mei horrorverdacht hat sich bestätigt! Blutest ist extrem positiv!

Naja so ganz stimmt das nicht - hab das scho wegen magen machen lassen! - Mir hat alles wehtan, war kopmlett sch**

Und jetzt darf ich gleich ein 2. Mal das machen :( :( mag ned - mag a alternative - werd auch um an anderen Arzt schaun.
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« Antworten #10 am: März 17, 2010, 11:46 »

Hi Leute,

Ist jetzt vielleicht ein bissl Offtopic aber  bei einem Verdacht auf chron. Darmentzündung sollte keine Darmspiegelung gemacht werden. Mein Mann hat das mitmachen müssen, weil der Arzt ein Trottel ist und auch  keine Betäubung gegeben hat. Hat sehr weh getan, no na ned, wenn der Darm entzündet ist. Aber der Arzt meinte immer nur das täte nicht weh, haha. Mein Mann will diese Erfahrung nicht nochmal machen, das könnts glauben. Offenbar war der Arzt da nur auf Kohle aus, weil so ein Gerät ja teuer ist und hat meinen Mann gleich für einen Termin eingetragen, ohne Rücksprache mit dem Hausarzt. Ich hab dann eine Freundin gefragt, die Ärztin ist, die hat gemeint, bei Verdacht auf Entzündung wird im Normalfall ein CT gemacht, da sieht man die Entzündeten Stellen viel besser, es tut nicht weh und es gibt auch keine Gefahr der Darmwandperforation. Ich würde also mal nachfragen, ob man wg. der Entzündung nicht ein CT machen kann.

lg

Iris

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« Antworten #11 am: März 17, 2010, 16:50 »

@ katze: aber ich bekomme ja eine Betäubung...ausserdem hat mich mein Hausarzt überwiesen...
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Sascha_NÖ
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« Antworten #12 am: März 18, 2010, 08:05 »

Hi Leute,

Ist jetzt vielleicht ein bissl Offtopic aber  bei einem Verdacht auf chron. Darmentzündung sollte keine Darmspiegelung gemacht werden. Mein Mann hat das mitmachen müssen, weil der Arzt ein Trottel ist und auch  keine Betäubung gegeben hat. Hat sehr weh getan, no na ned, wenn der Darm entzündet ist. Aber der Arzt meinte immer nur das täte nicht weh, haha. Mein Mann will diese Erfahrung nicht nochmal machen, das könnts glauben. Offenbar war der Arzt da nur auf Kohle aus, weil so ein Gerät ja teuer ist und hat meinen Mann gleich für einen Termin eingetragen, ohne Rücksprache mit dem Hausarzt. Ich hab dann eine Freundin gefragt, die Ärztin ist, die hat gemeint, bei Verdacht auf Entzündung wird im Normalfall ein CT gemacht, da sieht man die Entzündeten Stellen viel besser, es tut nicht weh und es gibt auch keine Gefahr der Darmwandperforation. Ich würde also mal nachfragen, ob man wg. der Entzündung nicht ein CT machen kann.

lg

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ich will keine 2. Gastroskopie ham :( war die 1. fürn magen schon ein horror und des mim darm wird nu schlimmer.
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« Antworten #13 am: März 18, 2010, 17:17 »

@ Sascha: wer sagt denn, dass es so schrecklich wird? ich hab mit 4 leuten geredet, die schon mal eine darmspiegelung hatten und die haben alle gesagt, dass man nur einen leichten druck im bauch spürt, weil man sich ja eh eine vollnarkose geben lassen kann...
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Sascha_NÖ
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« Antworten #14 am: März 19, 2010, 09:23 »

also alle 5 was ich gefragt habe, habens schon extrem gefunden. ich werde sowieso wenn ichs doch nicht vermeiden kann einen anderen arzt aufsuchen der sich nur auf das spezialisiert. Habe aber nächste woche mit einem Arzt mal einen Termin und da schaun wir obs andere Möglichkeiten stattedessn gibt. CT zB. oder gleich Medikamentös.??
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