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Autor Thema: wieder mal unser geliebtes Vitamin C (Ascorbinsäure)  (Gelesen 918 mal)
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jacky
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« am: Juni 30, 2009, 11:10 »

Der Mensch ist auf die tägliche Zufuhr von Vitamin C aus der Nahrung angewiesen. Fehlt das Vitamin über einen längeren Zeitraum, entsteht die Mangelkrankheit Skorbut. Diese Seefahrerkrankheit ist bei uns längst ausgestorben, denn durch unsere Nahrung ist die Grundzufuhr gedeckt. In bestimmten Zeiten oder Situationen ist es jedoch ratsam, seine Vitamin C Zufuhr zu erhöhen.

Was sind Vitamine?
Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe, die der Körper nicht oder nur in unzureichender Menge selbst herstellen kann. Sie müssen dem Körper also durch die Nahrung von außen zugeführt werden.
Durch falsche oder einseitige Ernährungsweise ist die Vitaminversorgung in weiten Teilen der Bevölkerung jedoch nicht gesichert. Viele Menschen haben einen erhöhten Bedarf an Vitaminen - ohne es zu wissen!

Während Pflanzen und die meisten Tiere Vitamin C in körpereigener Synthese herstellen, fehlt Menschen, Schimpansen, Meerschweinchen, einigen Vögeln und Fischen der für die Bildung von Vitamin C erforderliche Botenstoff.

Welche Wirkung hat Vitamin C?
    * Schutz vor freien Radikalen - dadurch leistet es einen Beitrag zum verbesserten Zellschutz
    * Stimulierung des Immunsystems - dadurch wird das Infektrisiko gesenkt
    * Vitamin C ist für die Bildung von Kollagen und bei der Steroidsynthese ein wichtiger Faktor
    * Die Eisenaufnahme aus der Nahrung wird verbessert
    * Vitamin C trägt zur besseren Entgiftung bei erhöhter Schwermetall- oder Umweltbelastung bei




Wieviel Vitamin C sollte es täglich sein?
Durch eine Vitamin-C-reiche Kost stehen dem Körper etwa 50 bis 100 Milligramm am Tag zur Verfügung. Zubereitung und Lagerung zerstören jedoch Vitamin C. So enthält gekochtes Obst und Gemüse gewöhnlich nur noch die Hälfte der in der rohen Nahrung vorhandenen Menge. Auch die Außentemperatur beeinflusst den Vitamin-C-Gehalt erheblich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfahl im Jahr 2000 eine Tagesdosis von 75 Milligramm. Diese wurde inzwischen auf 100 Milligramm angehoben. Neuere Empfehlungen gehen von einer Mindestzufuhr von 150 bis 200 Milligramm pro Tag aus und Orthomolekular-Ärzte erklären, dass Vitamin C nur in höheren Mengen vor Krankheiten schützt und empfehlen 2 Gramm über den Tag verteilt - insbesondere für Schwangere und Ältere sowie infektanfällige Menschen und solche, die unter chronischen Erkrankungen leiden.

Wertvolle Vitamin-C-Quellen in der Nahrung

Vitamin C kommt in allen Pflanzen vor. Besonders hohe Konzentrationen finden Sie in:
    * Paprika, Kartoffeln, Blumen- und Rotkohl, Spinat, Wirsing, Feldsalat und Tomaten, Brokkoli. Petersilie, Sauerkraut
    * Hagebutte, Sanddorn und schwarze Johannisbeeren
    * Zitrusfrüchte, Kiwis, Erdbeeren und Äpfel

Tagesdosis, Äquivalent
75mg

enthalten in
    * 7g Hagebutte
    * 50g Paprikaschote
    * 60g Broccoli
    * 80g Fenchel oder Grünkohl
    * 100g Blumenkohl
    * 120g Mandarine, Orange, Zitrone
    * 300g Tomaten
    * 600g Apfel


Eigenschaften
Ein wesentlicher Teil der Wirkung von Vitamin C beruht auf dessen Eigenschaft als Reduktionsmittel. Dadurch reagiert Ascorbinsäure mit schädigenden Elementen, bevor sie wichtige Wirkstoffe (darunter auch andere Vitamine) schädigen können. Auch bei der Synthese verschiedener wichtiger Stoffe (z.B. Hormone, Gallensäure, Carnitin) ist Vitamin C beteiligt. Die positive Wirkung auf das Immunsystem ist unbestritten und allgemein bekannt. Auch bei der Bildung von Bindegewebe, Knochen und Zähnen ist Vitamin C betiligt.

Mangelerscheinungen
Am bekannteste Mangelerscheinung ist wohl der Skorbut. Die Erkrankung zeichnet sich aus durch Verhornungsstörungen der Haut und Blutungen von Schleimhäuten und in der Muskulatur. Die Bildung des Bindegewebes ist gestört, die Wundheilung verzögert. Dieses Krankheitsbild wurde früher oft bei Seefahrern gesehen, heute wird es nur noch sehr selten beobachtet.Eine verhältnismässig verminderte Zufuhr von Vitamin C führt häufiger zu Erkältungen, zu Schlafstörungen und Depressionen und verstärkt die Neigung zur Bildung von Krampfadern und Hämorrhoiden. (!)

Überdosierung
Überdosierungen mit Vitamin C sind nicht möglich da überschüssige Ascorbinsäure über den Harn und bei sehr hohen Dosen auch über den Stuhl ausgeschieden werden. Deshalb gibt es z.T. namhafte Wissenschaftler, die Megadosen (mehrere Gramm) von Vitamin C empfehlen. Der Nutzen wird jedoch vielerorts bezweifelt.Einzige negative Folge einer langfristig hohen Zufuhr kann sich aus der Übersäuerung des Urins ergeben. Nierensteine können die Folge sein.

Besonderes
Die Eigenschaft von Ascorbinsäure verschiedene Stoffe vor dem Zerfall zu schützen hat man sich auch bei der Haltbarmachung von Lebensmitteln zu Nutze gemacht. Vitamin C als Konservierungsstoff.Die Eisenaufnahme im Magen wird durch die gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C (Orangensaft) gesteigert. Die Wertigkeit von Eisen wird dadurch verändert, was die Resorption verbessert.

Quelle: http://www.gesundheit.de/index.php?id=9952
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jacky
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« Antworten #1 am: August 28, 2009, 10:43 »

hab hier noch ein gutes PDF über Vitamin C 

hab ihr gewußt ?

Ein kurzfristiger Mangel an Vitamin C führt zu Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Depressionen, Konzentrationsmangel,
Faltenbildung, Allergien und Asthma, schlechter Wundheilung. Langfristige Mangelsymptome sind
Altersstar, Krebs, schlechte Immunität, Arthritis, Neigung zu blauen Flecken, Krampfadern und Hämorrhoiden,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ein Mangel an Vitamin C kann zu schlechtem Fettabbau führen. Vitamin C ist an der Produktion von Karnitin
beteiligt, das Fette in die Verbrennungsöfen der Zelle transportiert.


Vitamin C ist auch für das Auge sehr wichtig!

Das Auge braucht besonders viel Vitamin C. Entstehen zu viele freie Radikale im Auge, folgt eine Trübung
der Linse: grauer Star. 10 Studien mit über 80'000 Teilnehmern haben gezeigt, dass Linsentrübungen um
40-50% reduziert werden können bei regelmässiger Einnahme von Vitamin C. Bei Supplementation von
Vitamin C über 10 Jahre verringerte sich die Linsentrübung sogar um 83 Prozent. Bis zu einer täglichen
Einnahme von 1000mg steigt die Vitamin C Konzentration im Auge immer noch an!


ganzer bericht als pdf im anhang 
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jacky
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« Antworten #2 am: August 28, 2009, 10:54 »

Hier der Vitamin-C-Gehalt einiger Früchte bzw. Gemüse je 100 g, geordnet nach absteigendem Vitamin-C-Gehalt:

    * Camu-Camu 2000 mg
    * Acerolakirsche 1300–1700 mg
    * Hagebutte 1250 mg
    * Sanddornbeere 200–800 mg
    * Guave 300 mg
    * Schwarze Johannisbeere 177 mg[9]
    * Petersilie 160 mg
    * Grünkohl 105–150 mg
    * Rosenkohl 90–150 mg
    * Paprika 100 mg
    * Brokkoli 115 mg[9]

   

    * Vogelbeere (Ebereschenfrucht) 98 mg
    * Spinat 50–90 mg
    * Kiwi 80 mg
    * Erdbeere 50–80 mg
    * Zitrone 53 mg
    * Orange (Apfelsine) 50 mg[9]
    * Rotkohl 50 mg
    * Weißkohl 45 mg
    * Mango 39 mg
    * Heidelbeere 22 mg

   

    * Ananas 20 mg
    * Sauerkraut 20 mg
    * Kartoffel 17 mg[9]
    * Avocado 13 mg
    * Kranbeere 13 mg
    * Kulturapfel 12 mg
    * Banane 10–12 mg
    * Pfirsich 10 mg
    * Zwiebel 7 mg
    * Kultur-Birne 5 mg


Quelle: wiki
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