Hallo
Ich bin ja zeitweise von Depressionen und anderen Psychoproblemen betroffen, vor zwei,drei Jahren kam dann auch die Histaminintoleranz hinzu.
Habe auch vor Kurzem mal wo gelesen dass ein hoher Histaminwert in vielen Fällen den Serotoninspiegel absinken lässt...
Nun ist es bei mir aber merkwürdigerweise so dass die psychischen Beschwerden schon vor der Nahrungsmittelintoleranz da waren, normalerweise müsste es ja eher umgekehrt sein..??
Ich hatte vor eineinhalb Jahr wegen einer eher leichteren Depression schon einmal Johanniskraut eingenommen (dieses wirkt ja angeblich sowohl Serotonin als auch Dopamin- und Noradrenlin -wiederaufhemmend)
Damals hatte ich auch wieder den lästigen Nesselausschlag an der Backe und nahm kein Cetirizin.
Das Resultat: Nach ein paar Tagen der Einnahme von Johanniskraut verschwand der Ausschlag, aber einige Zeit später wurde ich wohl auch hypomanisch auf das Zeug.
Ich achtete damals auch nicht auf die Ernährung, aber als ich das Johanniskraut nach drei Wochen absetzte, kamen die Quaddeln wieder zurückk (die Depression zum Glück nicht)

Seit einigen Monaten nehme ich ein Antidepressivum aus der SSRI Klasse (Citalopram) und ich hatte wieder keinen Nesselausschlag mehr und auch seltener Kopfschmerzen, nur vor kurzem hatte ich mal wieder Problemchen und nehme wieder das Cetirizin...
Ich weiß ja nicht ob hier noch jemand Erfahrungen mit Antidepressiva oder anderen Serotonin-wiederaufnahmehemmenden Substanzen gemacht hat, bei mir schlug es jedenfalls auch aufs körperliche Befinden positiv an!

lg sweety