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Autor Thema: Antidepressiva und Johanniskraut-gute Erfolge bei HIT??  (Gelesen 1143 mal)
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sweety88
baby kuhrty
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« am: Mai 31, 2009, 17:47 »

Hallo

Ich bin ja zeitweise von Depressionen und anderen Psychoproblemen betroffen, vor zwei,drei Jahren kam dann auch die Histaminintoleranz hinzu.
Habe auch vor Kurzem mal wo gelesen dass ein hoher Histaminwert in vielen Fällen den Serotoninspiegel absinken lässt...

Nun ist es bei mir aber merkwürdigerweise so dass die psychischen Beschwerden schon vor der Nahrungsmittelintoleranz da waren, normalerweise müsste es ja eher umgekehrt sein..??

Ich hatte vor eineinhalb Jahr wegen einer eher leichteren Depression schon einmal Johanniskraut eingenommen (dieses wirkt ja angeblich sowohl Serotonin als auch Dopamin- und Noradrenlin -wiederaufhemmend)
Damals hatte ich auch wieder den lästigen Nesselausschlag an der Backe und nahm kein Cetirizin.

Das Resultat: Nach ein paar Tagen der Einnahme von Johanniskraut verschwand der Ausschlag, aber einige Zeit später wurde ich wohl auch hypomanisch auf das Zeug.
Ich achtete damals auch nicht auf die Ernährung, aber als ich das Johanniskraut nach drei Wochen absetzte, kamen die Quaddeln wieder zurückk (die Depression zum Glück nicht)

Seit einigen Monaten nehme ich ein Antidepressivum aus der SSRI Klasse (Citalopram) und ich hatte wieder keinen Nesselausschlag mehr und auch seltener Kopfschmerzen, nur vor kurzem hatte ich mal wieder Problemchen und nehme wieder das Cetirizin...

Ich weiß ja nicht ob hier noch jemand Erfahrungen mit Antidepressiva oder anderen Serotonin-wiederaufnahmehemmenden Substanzen gemacht hat, bei mir schlug es jedenfalls auch aufs körperliche Befinden positiv an!   

lg sweety   
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jacky
Administrator/Redaktion
supa kuhrty
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Beiträge: 4.966


dank bioresonanz fast ganz geheilt!


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« Antworten #1 am: Juni 02, 2009, 09:14 »

hmm.. interessante sache.. es ist da sicher ein zusammenhang müsste man mal näher verfolgen...
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mimi
kuhrty
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Beiträge: 150

FI, bissal LI und ev. HIT

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« Antworten #2 am: Juni 02, 2009, 20:48 »

hi, hab da meine erfahrungen gemacht. aber genau umgekehrt wie bei dir.

ich kann mir gut vorstellen - im nachhinein gesehen - dass meine depris, die ich seit meiner pubertät immer wieder hatte von der FI kamen. vor ca. 1 jahr hatte ich einen burnout-zusammenbruch. totale erschöpfung - alles psychisch, so der arzt. da wußte ich von meinen UVs noch gar nichts. bekam ADs, die halfen allerdings nur bedingt. im grunde genommen taten sie mir überhaupt nicht gut. nach einigen monaten hab ich sie radikal abgesetzt und kurze zeit später mit johanniskraut begonnen. meine erschöpfungszustände wurden in der zeit nicht besser. und mein allgemeinbefinden blieb elendig - wurde sogar auf körperlicher ebene immer schlimmer. das war der grund, warum ich mich auf LI, HIT & FI testen ließ: positiv! danach hab ich mal rausfinden müssen, dass ich fast gar nichts mehr essen kann. und seitdem ich mich streng halte (sofern ich das auch schaffe) gehts mir um einiges besser. hab auch keine erschöpfungszustände mehr. weiß jetzt, dass so ziemlich alle beschwerden mit der nahrung zusammen hängen.

hab nur leider gerade wieder in vielen kleinen mengen gesündigt. das hat sich angehäuft und ich hab schon wieder extremes völlegefühl und atemnot. also: ich ess wieder meine 5 sachen, die ich vertrag und hoff, dass sich bald eine bessere lösung findet.

ps: vielleicht hat mir das johanniskraut aber auch wegen der enthaltenen laktose nicht gut getan.
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sandra
supa kuhrty
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Beiträge: 2.586


geheilt durch NAET-Methode

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« Antworten #3 am: Juni 03, 2009, 08:04 »

ich hatte zwar keine depressionen, aber die letzten jahre war ich oft total antriebslos, unmotiviert und hatte keine lust irgendwas zu unternehmen. hab mich echt immer aufraffen müssen für sport oder ähnliches.

seit ich mich aber richtig ernähre, gehts mir viel besser! auch seit ich den job gewechselt habe, gehts mir noch viel besser (1. arbeit gefällt mir besser, 2. kollegen sind netter, 3. ich koche mir fast täglich selbst etwas vor und esse das zu mittag statt dauernd essen zu gehen!). ich glaub bei depressionen und unseren unverträglichkeiten muss man vieles beachten - ist ein sehr komplexes thema.

@sweety: vielleicht hast du nur die depressionen zuerst bemerkt und die unverträglichkeiten waren noch nicht so stark ausgeprägt, dass du sie nicht bemerkt hast z.b. durch durchfall. ich hatte am anfang kaum bauchschmerzen und durchfall. angefangen hats mit regelschmerzen, dann regelmäßige bauchschmerzen und erst viel später hatte ich starke koliken und durchfall.

@mimi: was - du kannst nur 5 sachen essen? das hört sich aber nicht gut an...hast du so starke unverträglichkeiten oder ist dein darm noch sehr gereizt? vielleicht hilft dir ja eine aufbaukur? 
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sweety88
baby kuhrty
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Beiträge: 12

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« Antworten #4 am: Juni 03, 2009, 19:29 »

Hallo Jacky,Mimi und Sandra

Naja vielleicht kann sich das ganze ja auch gegenseitig beeinflussen und verstärken.
Ich hatte ja als Kind auch nie Probleme mit Allergien,war immer gesund (kam auch bei jeder Untersuchunng raus)..

Meine Psyche war jedoch schon immer das reinste Chaos (war auch ein ADHS Kind wenn auch erst als junge Erwachsene diagnostiziert), auch manische Syndrome und Ängste scheine ich schon immer gehabt zu haben, die Depris kamen erst später.

Meine Theorie zu meinem Fall ist wohl dass meine gestresste Psyche mich wohl anfällig für die Nahrungsmittelintoleranz gemacht habe,die ich dann entwickelt habe.

Da gibt es ja viele Theorien dazu, dass sowohl Allergiker anfälliger für psychische Beschwerden sind als auch psychisch gestresste/kranke Menschen anfälliger für Allergien und Co.
Das ganze beeinflusst sich wohl irgenwie gegenseitig, aber dass die Nahrungsmittelintoleranz eine ganze psychiatrische (Nervenkrankheit) wie die bipolare Störung auslösen kann ist wohl doch nicht so wahrscheinlich (laut meinen Ärzten)

lg sweety
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