Hallo ich bin 21 Jahre alt und seit ca. einem Jahr weiß ich dass ich an überschüssigem Histamin/ HIT leide. javascript:void(0);
Nebenbei habe ich auch noch ein ADHS, bin manisch-depressiv mit manischem Schwerpunkt und habe auch hypochondrische Angstschübe+präpsychotische Symptome (hört sich jetzt schlimmer an als es ist, bin lange Zeit einigermaßen mehr oder weniger gut damit zurechtgekommen bis ich mir wegen einer Depri,Ängsten und Konzentrationsschwäche, die mir schließlich im Job zum Verhängnis wurde, Hilfe suchte und diese Diagnosen per Fragebogen und Gespräch gestellt kriegte!

Die (meisten) dieser psychischen Störungen hatte ich in diesen Formen aber schon seit ich denken kann und die waren auch schon vor der HIT da.
Diese Erkrankung bekam ich erst vor einem Jahr diagnostiziert, nachdem ich nach einer Panikattacke mit Hyperventilation im KH landete.
Ich hatte damals durch diese Attacken,die ich schon ein Jahr vorher plötzlich gekriegt hatte, auch wieder starke hypochondrische Befürchtungen,da sich diese Panikanfälle mit Schwindel und Herzrasen äußerten.
Zugleich hatte ich seit fast zwei Jahren auch oft Nesselausschlag.
Ich dachte in meiner Hypochondrie sogar daran dass etwas ernsthaftes mit meiner Leber oder meinen Nieren nicht stimmen könnte, da ich da irgendwann mal was in Bezug zu Juckreiz gelesen hatte....
Aus Angst vor einer schlimmen Diagnose traute ich mich auch nie zum Arzt und zog mich wegen der Panikattacken sehr zurück.

Bis mich ein Freund nach dieser Hyperventilation (da war ich ziemlich hysterisch und habe geglaubt ich müsste sterben javascript:void(0); und würde mir was antun wenn ich jetzt eine schwere Krankheit hätte) schließlich ins Krankenhaus fuhr, wo sie alle Werte abgecheckt hatten und ich schließlich die Diagnosen Panikattacke mit Hyperventilation + Histaminintoleranz verpasst bekam.
Damals war ich sehr erleichtert dass es nichts Schlimmeres war und ich fühlte mich wie wiedergeboren. javascript:void(0);
Seitdem nehme ich im Akutfall Cetirizin (2x 5 mg abends und morgens, das hilft mir auch), achte auf meine Ernährung da ich vor allem bei zu viel Süßigkeiten, zu viel Eiweiß,Weizen, Käse,Wein etc... aber auch durch Kälte- und Wärmereize meine Symptome (Nesselausschlag,Kopfweh,Schwindel) kriege.
Das mit dem Schwindel war aber großteil psychisch mitbedingt, Panikattacken habe ich nun seit Monaten fast keine mehr, die HIT äußert sich bei mir vor allem in Form von Nesselausschlag und Kopfschmerzen und manchmal Magen- und Darmbeschwerden.
Zurzeit nehm ich die Cetirizin auch wieder, da ich vor kurzem auch wieder mit dem lästigen Ausschlag zu kämpfen hatte (habe auch eine leichte Allergie gegen Waschmittel und bestimmte Textilien, ansonsten aber zum Glück keine weiteren Allergien) und bin im Moment wieder beschwerdefrei.
Psychisch geht es mir so lala, bin nach einer längeren (Hypo)manie nun wieder leicht depressiv, ist aber auszuhalten. javascript:void(0);
Meine derzeitigen Medikamente sind: Citalopram (10mg), Abilify (5mg) und Cetirizin (2x 5mg)
Ich frage mich nun hin und wieder ob psychisch labile Menschen auch anfälliger für Nahrungsmittelintoleranzen und Allergien sein könnten bzw auch umgekehrt, habe darüber schon einiges gelesen...

Bin gespannt auf eure Erfahrungsberichte!
Lg sweety
